Kirkall, Edward, Kupferstecher und Formschneider , wurde um
1722 in Sheffield in York geboren, und was er als Künstler war,
verdankt er seinem eigenen Nachforschen. Er arbeitete in Mezzo-
tinto, führte die Radiernadel, und lieferte auch eine Art von Hell-
dunkel, nach einem ganz eigenen Verfahren. Er zeichnete auf einer
Metallplatte die Umrisse mit der Nadel, auf einer zweiten legte er
die starken Schatten in Schwarzkunst an und zu den Halbtinten
wendete er Holzplatten an. Reine Holzschnitte von seiner Hand
sind in einer Ausgabe des Terenz, die in London erschien.
Diese Vignetten gehören wohl zu Kirkall’s ersten Arbeiten, denn
erst nach 1750 starb der Künstler .
- Die heil. Familie, nach Rafael, Mezzotinto, gr. fol. Ein
Hauptblatt,
- Acneas mit seinem Vater Anchises auf den Schultern: Imitando
caclavit 1722. Helldunkel nach Rafael. Ein Hauptblatt, nach
H. da Carpi copirt.
Dieselbe Composition mit einiger Veränderung in der Landschaft.
Die Anbetung der Könige, nach P. del Vaga. Ebenfalls eines
seiner Hauptblätter, gr. qu. fol.
Moses, nach demselben, 1724, fol.
Jesus bei Martha und Maria, schöne Composition nach einer
Zeichnung von E. da Bergamo. Schön in Holz geschnitten
und in Helldunkel gedruckt, qu. fol. Selten.
- Die Verkündigung Mariä, nach S. Conca, mit Dedication an
And, Fountain, Helldunkel, in Kirkall’s eigenthümlicher Weise.
Oval mit Wappen, fol.
Die Büste des Erlösers, nach Rafael, in Mezzotinto, gr. fol.
Die heil. Jungfrau mit St. Anna und Johannes, welcher dem
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