Kiprensky, Orest, berühmter russischer Maler, genoss anfänglich den Unterricht der k. Akademie in St. Petersburg und hierauf besuchte er Frankreich und Italien , wo er längere Zeit verweilte. Im Jahre 1824 kehrte er durch Deutschland nach St. Petersburg zurück, und bei dieser Gelegenheit zeichnete der Professor C. Voge 1823 in Dresden für seine bekannte interessante Portrait-Sammlung das Bildnis dieses Künstlers. Kiprensky blieb jetzt bis zum Jahre 1828 in St. Petersburg, und während dieser Zeit, so wie früher, malte er eine bedeutende Anzahl von Bildnissen, die ihm ausserordentlichen Beifall erwarben; im Herbste des erwähnten Jahres ging er zum zweiten Male über Frankreich nach Italien, aber nach seiner Heimkehr hatte er wenige Jahre mehr zu leben, denn 1837 ereilte diesen Künstler der Tod. Kiprensky war damals noch in voller Thätigkeit, und sein Ruf war bereits im Ausland gedrungen. Das Kunstblatt von Dr. Schorn erwähnte noch 1837 dieses Künstlers mit Auszeichnung, und auch durch die früheren Jahrgänge dieses Journales ist Kiprensky’s Name bekannt geworden. Die größte Anzahl seiner Werke besteht in Bildnissen und anderen Köpfen, welche durch ihre schöne Färbung und durch die zarte Vollendung erfreuen. Seine Porträts sind auch größtenteils sehr ähnlich. Ueberdies hat man von seiner Hand auch etliche historische Stücke, die nicht geringeres Verdienst besitzen, als seine Bildnisse. Kiprensky wusste überhaupt allen Anforderungen der Kunst zu genügen.
Buby, Joshua, Zeichner und Professor an der Akademie der Künste in London, wo er um die Mitte des vorigen Jahrhunderts thätig war. Man hat von ihm ein Werk über Perspektive, unter dem Titel: Perspective of Architecture, London 1701, fol.
Kirchal, s. Kirkal.
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