Kenkel, Johann, Maler, Zeichner und Kupferstecher von Augsburg , als dessen Meister J. Fischer, Ch. Weigel und J. M. Schuster genannt werden. Er liess sich in Nürnberg nieder, wo er durch seine Bildnisse in Pastell Beifall fand. Einige wurden gestochen, er selbst aber lieferte Blätter. Im Jahr 1722 ereilte ihn der Tod, nur 54 Jahre alt.
Das von ihm gemalte Bildnis des Herzogs Ludwig Rudolph von Braunschweig hat er 1717 auch selbst gestochen, ein Oval. Ferner:
Den Catafalk Kaiser Joseph I. in der Michaels-Kirche zu Wien 1711, gr. fol.
Jenen in der Augustinerkirche daselbst, gr. fol.
Einen gleichen in der Stephanskirche zu Wien, gr. fol.
Ferdinand Graf von Khünburg, Erzbischof von Prag , im Lehnstuhle, nach P. Brandel, fol. K
Die sogenannte Nürnberger Maler-Akademie, 20 Blätter Akte vom Maler J. M. Schuster, unter dem Titel: Statoribus artis. Joh. Mart. Schuster pinx. Joh. Kenkel fec., gr. fol. Bei Weigel, 4 Th.
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