Keller, Heinrich

Keller, Heinrich, Bildhauer, der Sohn eines Civil- und Kriegs- baumeisters, Caspar Keller, wurde 1771 zu Zürich geboren und von Christen in der Kunst unterrichtet, die er anfänglich jedoch nur aus Liebhaberei betrieb. Endlich nahm er die Sache ernsthafter, und 1794 ging er nach Rom, um daselbst als ausübender Künstler zu leben. Bernow rühmt ihn in dem Sitten- und Culturgemälde von Rom, und dieser glaubte, dass Keller den Bildhauer Trippel ersetzen werde. Keller verband mit Talent Geschmack und Studium, und ein tiefes Gefühl, das aus seinen Werken spricht. Er hatte in Rom die Antike studiert, und auch die klassischen Schriftsteller Griechenlands und Italiens gelesen, was auf seine Bildung den wohlthätigsten Einfluss hatte. Als erste Probe seines Studiums ist die Marmorskulptur des das Palladium entführenden Diomedes zu betrachten, und hier hat er sich bereits mit Glück der Antike ge- nähert. Einen sehr günstigen Ruf erwarb ihm seine Atalante im Laufe. Die originelle Auffassung, der Ausdruck des Kopfes, die Bestimmtheit der Form erwarben ihm den Beifall der Kenner. Er fer-

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