Juncosa, Joaquin, Maler, der 1631 zu Cordunella geboren und von seinem Vater Johann, einem mittelmäßigen Künstler, in den Anfangsgründen unterrichtet wurde. Er hatte sich durch verschiedene historische Bilder bereits als guten Künstler gezeigt, als er 1600 zu Barcelona in den Carthäuser-Orden trat; aber jetzt malte er nur für die Klöster desselben. In Barcelona zierte er den Saal des Capitels mit den Bildnissen berühmter Carthäuser, auch zu Monte Alegra arbeitete er, und dann ging er nach Rom , wo er bedeutende Fortschritte machte. Nach seiner Rückkehr wollten ihm desswegen die früheren Bilder nicht gefallen, da er glaubte, sie besser machen zu können. Aus dieser seiner zweiten Zeit sind die Freskomalereien aus dem Leben der heil. Jungfrau in der Einsiedelei von Reus, die er mit F. I. Juncosa und J. Franquet ausführte. Indessen war er noch immer an die Strenge der Ordensregel gebunden, von welcher ihn erst später der Papst befreite. Jetzt aber blieb er nicht mehr im Kloster, sondern wählte in der Nähe einen geweihten Ort, wo er fortan seiner Kunst lebte. Für eines seiner Hauptbilder erklärte man den heil. Bruno, der den Mönchen die Ordensregel vorliest, im Speisesaal des Klosters Scala Dei.
Juncosa starb .
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