Johann Heinrich Hintze, Maler

Johann Heinrich Hintze, Maler, wurde 1800 zu Berlin geboren und vom Professor Voelker in der Kunst unterrichtet. Er arbeitet auch zu Berlin , und hier sah man von 1820 an verschiedene Gemälde von seiner Hand. In dem bezeichneten Jahre malte er für den Großherzog von Mecklenburg mehrere Landschaften und Architekturbilder. Hierauf sah er sich auf Reisen, und 1830 kehrte er wieder nach Berlin zurück. Aus jener Zeit besitzt der König von Preußen Bilder von ihm, wie die Darstellung der St. Stephanskirche in Wien , jene des Domes zu Magdeburg , der Frauenkirche in Nürnberg u. s. w. Bis zum Jahre 1830 galt seine Ansicht des Cölner Domes als das Beste, was der Künstler geliefert.

Hintze’s Architekturstücke zeichnen sich durch Genauigkeit in der architektonischen Construction und durch die effektvolle Anwendung der Licht- und Schattenmassen aus. Auch seine landschaftlichen Darstellungen werden gelobt, wie seine Zeichnungen.

Löffel. — Hintze, Johann Heinrich, Maler, Hamburg , wo er nach 1670 starb. Er malte Historien für die Kirchen Hamburgs; ferner Bildnisse, und besonders leblose Gegenstände, wie Gläser, Küchengeräte, Esswaren, auch Blumen und Früchte, so wie Bildnisse. Sein Colorit ist anziehend und der Pinsel kühn, doch auch wieder sorgfältig, wenn es galt, einen zarten Gegenstand darzustellen.

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