Jardinier, Claude Donat, Kupferstecher , wurde zu Paris geboren, und von Ph. Lebas und N. Dupuis in seiner Kunst unterrichtet. Später besuchte er auch die Schule von L. Cars, und bei diesem Meister arbeitete er sehr viel. Von ihm soll der Stich der Mme. Clairon nach Vanloo allein herrühren, obgleich er Cars Namen trägt. Seine Blätter sind nicht zahlreich, aber schätzbar. Jardinier war ein guter Zeichner und dabei besass er die Gabe, in den Charakter der Urbilder einzudringen. Seine Strichlagen vertraten Sicherheit, und immer wusste er in schöner Abwechslung dem Ganzen Einheit zu verschaffen, und in kräftigen Gegensätzen zu imponiren. Auch durch die zierliche Vollendung erfreut er das Auge. Der Tod ereilte ihn zu Paris.
- Maria, das auf der Krippe schlafende Kind betrachtend, nach C. Maratti. Für die Dresdner Gallerie ausgeführt, schönes Blatt, gr. fol.
- Der Genius des Ruhms und der Ehre, nach H. Carracci. Für dieselbe Gallerie, gr. fol.
Jarenus. — Jarry. de Mancy; Apicléle‚ 423
- Zwei Soldaten, welche Karten spielen, nach M. Valentin. Sehr selten sind die Aetzdrucke; dann gibt es Abdrücke vor und mit der Schrift.
4 — 5) La belle rêveuse, — les carresses réciproques, zwei Blät- ter nach St. Jeaurat, mit Gaillard gestochen.
Das unter dem Stricken einschlafende Mädchen (le silence), nach Greuze und von Cars geätzt. Im ersten Drucke vor der Schrift.
Die Mutter mit den drei Kindern, von denen eines die beiden anderen weckt, nach demselben,
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