Jamitzer, Christoph, Goldschmied und Kupferstecher zu Nürn- berg, eher Neffe als Sohn Wenzel’s, wurde zu Nürnberg ge- boren, und vielleicht von seinem Oheim in der Kunst unterrichtet, Seine Fortschritte waren rasch, und schon im 16. Jahre ätzte er eine Sammlung von Grottesken und Kinderspielen, in einer leich- ten und gefälligen Manier. Dieser Künstler wurde 1610 Jahre alt; Man hat von seiner Hand Kupferstiche und auch Zeichnungen ; eine solche stellt den Wolf dar, der den Gänsen prediget, ehedem im Cabinet Derschau.
Von seinen Kupferwerken fanden wir angezeigt:
- Der Radeskisch Baum, durch Christoph Jamnitzer; Bürger und Goldschmied zu Nürnberg 1610, 20 geistreich geätzte Blät- ter mit Figuren und Arabesken. H. 5 Z. 6 L., Br. 6 Z. 9 L.
- Hat man von ihm ein seltenes Werk unter dem Titel: New Gottessken Buch etc. 19 Bl. Nürnberg 1610. H. 6 Z. 9 L., Br. 6 Z. 9 L. Zu dieser Sammlung gehören die Blätter mit Kinderspielen und Grottesken, die Rost erwähnt.
- Das Bildniss des Wenzel Jamitzer, qu. fol.
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