Jacobs, Peter Franz, Historienmaler , wurde 1780 in Brüssel ge- boren und schon früher aus Neigung zur Kunst geleitet. Er stu- dier mit Eifer auf der Akademie seiner Vaterstadt, und als er 1802 den Preis nach dem Modelle gewonnen hatte, ging er zur Fort- setzung seiner Studien nach Paris , und nach drei Jahren besuchte er auch Rom . Hier lag er sogar zum Nachtheile seiner Gesund- heit den Studien ob, und die Folge davon war, dass er 1808 in
der Blüthe der Jahre starb, in dem Augenblicke, als die Akademie von Mailand ihm die Palme reichte. Der Gegenstand der Preis- bewerbung war die Scene, wie Cäsar den Kopf des Pompejus an- sichtig wird, abgebildet in de Bast’s Annales du Salon de Gand g. 103.° Dieses Bild wurde seinem Vater übersendet, zugleich mit der goldenen Medaille, womit der Vizekönig von Italien das Werk beehrte.
Jacobs war für Belgien das, was Drouais für Frankreich war. Beide starben jung, und mit gleichem Talente begabt, hätte man von ihnen das Höchste erwarten können. Jacobs Werke sind in geringer Anzahl vorhanden, aber sie gehören zu den besten Er- zeugnissen der modernen niederländischen Schule.
Dieses ist jener Jacobs, von welchem Füssly im Supplemente zum Künstlerlexicon sagt, er hätte sich in Gent besonders ausgezeichnet, ohne angeben zu können, in welchem Fache.
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