Jablonsky, Martin, Historienmaler von Glogau in Galizien ; der aber in Lemberg seine Kunst übt. Er besuchte die Schulen in Breslau und dann kam er nach Lemberg, wo ihn ein ganz mittel- mäßiger Maler in die Lehre nahm, der ihn aber, so zu sagen, um die besten Jahre seiner Bildungszeit betrog. In der Folge ge- wann er die Zuneigung des Kreis-Ingenieurs von Wandrusky, und dieser leitete ihn väterlich bei seinen weiteren Kunststudien. Dann besuchte er auch Warschau , Krakau und Wien , und diesen Reisen verdankte er zu seiner Ausbildung sehr viel. Ueberhaupt
Jäcetf — Jachtmann, C. W. H. Dll.;
verdankt er seinem eigenen Fleisse, was er als Künstler geworden, und als solcher verdient er immerhin mit grosser Achtung genannt zu werden, sowohl in der Zeichnung, als im Colorite. Seine Fär- bung ist lebhaft, und auch in der Composition offenbart sich ein Künstler von Talent und Originalität. Von 1820 an malte er mit
Beifall mehrere Porträite gallizischer Herrschaften, und ein 18 F. hohes und 15 F. breites Altarblatt stellt Christus am Berge pre- digend dar. Nach Sambor malte er die Geburt Christi in gleicher Grösse, und in der Dominikanerkirche zu Lemberg ist neben an- deren Altarblättern ein Christus am Kreuze von seiner Hand ge- malt. Auch kleinere Heiligenbilder finden sich von ihm.
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