Imbert, Joseph Gabriel, Maler von Martiguel, erlernte die Anfangsgründe der Kunst in seiner Vaterstadt, und dann bildete er sich unter van der Meulen und Le Brun weiter aus; Er hatte schon verschiedene Werke ausgeführt; als er, der Welt überdrüssig, zu Villeneuve bei Avignon Carthäuser wurde: Jetzt malte er für die Gebäude seines Ordens, und als Meisterstück hält man das Hochaltarblatt mit Christus auf den Calvarienberge in der Carthause zu Martiguel, und daselbst sind auch voll ihm gemalt die Jünger in Emaüs, die er als achtzigjähriger Greis darstellte.
Frühere Schriftsteller loben die Werke dieses Künstlers, sowohl wegen der geschmackvollen Zeichnung, als wegen des guten Farbentones und der fleißigen Vollendung. Oft verfiel er ins Dunkle. Auch in Bezeichnung des charakteristischen Ausdruckes soll Imbert erfahren gewesen sein; doch war der Reichtum seiner Phantasie nicht zu groß; Wattelet, Dendre Bardom und de Fontenai räumten ihm wohl zu viele Vorzüge ein. Er modellierte auch; und bildete viele Schüler.
Dieser Carthäuser starb 1749 im 83. Jahr.
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