Illustrations of the Old Testament etc. Mit Holzschnittcopien von John und Mary Biefield, mit Text in 5 Sprachen

Illustrations of the Old Testament etc. Mit Holzschnittcopien von John und Mary Biefield, mit Text in 5 Sprachen, London 1830. 8. 8 Thlr.

  1. Das Neue Testament jetzt klarlich aus dem rechten Grund Teutscht. — Auch die Offenbarung Joannis mit hübschen Figuren etc. Basel durch Chl. Wolff, im Jahr

Die 21 Holzschnitte der Apokalypse werden dem Holbein

zugeschrieben; die Titelverzierung hat Lützelburger’s Zeichen. $. Bei Weigel 6 Thlr.

  1. Erasmus von Rotterdam , stehende Figur unter einem verzierten Portal.

Berühmter Holzschnitt, in ersten Abdrücken mit der vierzeiligen Schrift:

Pallas Apellaeam nuper mirata tabellam Hanc ait, aeternum bibliotheca colat. Daedaleam monstrat Musis Holbeinius artem Et summi ingenii magnus Erasmus opes.

Auf den zweiten alten Abdrücken liest man:

Corporis effigiem si quis non vidit Erasmi Hanc scite ad uiuum picta tabella dabit.

Die Platte existirt noch, und daher gibt es auch neuere Abdrücke mit und ohne Schrift, fol. ;

  1. Das Alphabet mit dem Todtentanz.

Jeder Buchstabe ist 11 Linien hoch und breit, meisterhaft geschnitten. Bei Weigel 3 Thlr.

  1. Das lateinische Alphabet mit Scherzen von Kindern.

24 Bl. nicht ganz 1 Zoll hoch und breit,

  1. Der Bauerntanz und die Bauern, welche dem Fuchse die

Gans abjagen. Titeleinfassung eines Lactantius in fol., von 1542.

  1. Die Cebestafel, Titeleinfassung mit mehreren allegorischen

Figuren: die Felicitas , Tugenden und Laster. Man findet das Blatt als Titel das Lexicon-Graecum. Basiliae apud Val. Curiogem; vor der Dissertation des S. Coccius Promotor Cand, lectoribus, ex offic. Oporin,

  1. Die weibliche Figur mit dem Brustharnisch, als Verzierung einer Dolchschneide,

  2. Die Dolchschneide mit der Venus.

  3. Das Stadtwappen von Freiburg in Breisgau, mit dem Zeichen und der Jahrzahl 1510, fol.

  4. Titeleinfassung mit der Herodias, oder die Enthauptung des Täufers Johannes, 4.

  5. Die Titeleinfassung mit dem Kindertriumph, 4.

  6. Titeleinfassung mit Tarquin und Lucretia, 4.

Diese drei Titel sind zu Werken des Erasmus von Rotterdam benützt.

  1. Titeleinfassung mit der sterbenden Lucretia, 8.

  2. Eine solche mit Ceres und Pelops, kl. fol.

  3. Titeleinfassung mit dem liegenden Bischof, fol.

  4. Titeleinfassung mit den Kirchenvätern, fol.

  5. Die größere Titeleinfassung mit Petrus und Paulus und

dem Basler Wappen, nach Holbein, zu der Geographie

des Ptolemäus, fol.

  1. Die kleinere Titeleinfassung mit Petrus und Paulus, den Symbolen der Evangelisten und dem Basler Wappen. Mit dem Zeichen des Buchdruckers A, Petri, 8.

  2. Titeleinfassung mit David vor der Bundeslade tanzend, nach Holbein, mit dem Zeichen des A, Petri, 4.

  3. Titel mit der Speisung der Fünftausend, dem Kindertanz und Tritonenkampf, 2 Blätter, 8 und kl. 4.

  4. Die Blätter in Erasmi encomium Moriae (stultitiae), nach Holbein’s launigen Zeichnungen;

  5. Das Vaterunser in Bildern aus dem alten und neuen Bun- de, wahrscheinlich nach Holbein: von dem Formschneider V. C. vortrefflich geschnitten. 8 Blätter, kl. 8. Sehr selten.

  6. Titelblatt in Genien und dem Namen Hans Holb, vor der Paraphrasis in Epistolam S. Pauli ad Galatas per Eras- mum Roter, Balileae apud S. Frobenium 1510, 4.

Diese Einfassung ist ungeschickt geschnitten, und sie ist nur merkwürdig, dass sie in zwei kleinen Feldern die Namen: Hans Holb. trägt. Dieses ist daher einer der ersten Versuche des Künst- lers im Formsechnitt,

In Druckwerken des Frobenius in Basel kommen wahrschein- lich mehrere Titeleinfassungen von Holbein, oder nach dessen Zeichnung geschnitten, vor,

Hans Holbein bezeichnete seine Werke häufig mit einem aus zwei H bestehenden Monogramm, allein nicht alle Blätter mit diesem Zeichen gehören dem Holbein an, besonders jene nicht, welche unter oder über dem Monogramme das Messerchen haben.

Der Meister ist eigentlich als anonym zu betrachten, manchmal aber steht vor dem Monogramme noch das Wort Hermann, und zwar auf Blättern, angeblich nach Holbein. Papillon, und nach ihm Füssly, wollen zwar einen Hugo Hermann, der 1522 zu Ba- sel arbeitete, kennen, allein der Monogrammist nennt sich mit dem Taufnamen deutlich Hermann und nicht Hugo. Dieser Mo- nogrammist arbeitete ebenfalls zu Basel für Cratander und Froben.

Das Monogramm H H mit dem Messerchen findet sich auf Holz- schnitten, welche die 12 Artikel des Gredo und die 12 Apostel vorstellen. Dann sind einige Städteansichten in S. Münster’s Cos- mographia von ihm.

Reiter, sich raufende Fürsten, 4 Bl., qu. 8.

Zwei Blätter mit apostolischen Figuren und Inschriften, viel- nach Holbein,

Wir vermuthen, dass dieser H. H. der Maler Hans Hugo Glau- ber sei, der 1520 den Basler Todtentanz restauriert hat.

Vorsicht

Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.

Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.

Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_1ITrAAAAMAAJ