Ictinus, der Athener, erbaute auch den Tempel des Apollon Epicurios bei Phigalia in Arkadien , der nach jenem von Tegea für den vollkommensten im ganzen Peloponnes gehalten wurde. Die- ser war ein Hypäthros, aussen hatte er ein dorisches Pteroma und innen bildeten jonische Säulen Nischen. Heut zu Tage sind nur noch einige Trümmer übrig. Hauptwerke über diesen Tempel sind jenes von Donaldson in den Antiq. of Athens und von Baron Stackelberg: Der Apollotempel in Bassä. Frankfurt 1826. In diesem Werke handelt Stackelberg auch von den ebenfalls in Eng- land vorhandenen Bildwerken, welche daselbst gefunden wurden. B. v. Stackelberg bestimmt mit Pausanias die Zeit der Erbauung des Tempels in das zweite oder dritte Jahr der 87. Olympiade, ir das zweite des peloponnesischen Krieges, 430 v. Chr. Pausanias glaubt, die damals hereingebrochene Pest sei Veranlassung gewesen, aber RK. O. Müller, der scharfsinnige Verfasser der Archäologie der Kunst und der Commentatio de Phidiae Vita, hat nachgewiesen, dass Ictinus das Heiligtum von Bassä, wenn auch nur kurze Zeit, vor dem peloponnesischen Kriege vollendet habe,
Miden, Ludwig. — Jean, 433
Unter seiner Leitung wurde auch der große Tempel zu Eleusis von Coroebos, Metagenes und Xenocles erbaut und für die Feier der Mysterien eingeweiht. Der Plan war wohl von Ictinus allein; Das Ganze bestand aus einer großen Cella mit vier querdurchlaufen- den dorischen Säulenreihen in zwei Stockwerken, und dazwischen war eine große Lichtöffnung, die Xenocles wölbte, weil dieser Tempel kein Hypäthros sein durfte. Die Vorhalle war aus 12 dorischen Säulen gebildet und unter der Cella war eine Crypta. Nä- here Angaben S. Jonian antiquities, neue Ausgabe; Stieglitz Gesch. der Baukunst, neue Aufl., 1837, und vor allen auch O. Müller’s Archäologie.
Miden, Ludwig, Maler zu Berlin, brachte schon 1793 Bilder zu den Kunstausstellungen, und diese bestehen in Landschaften in Öl und Aquarelle. Von dieser Zeit an sah man bei ähnlichen Gelegenheiten immer Werke dieses Künstlers, und noch in neuester Zeit. Es sind dies Landschaften in Öl.
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