Hutin, Carl, Zeichner, Maler, Bildhauer und Kupferstecher , wurde geboren und von Le Moine und Slodz ‚in den Anfangsgrün- den der Kunst unterrichtet. Anfangs wollte er sich ausschliesslich der Malerei widmen und im 21. Jahre erhielt er auch den ersten Preis der Malerei. Jetzt besuchte er Rom , und hier beschloss er sich der Plastik zu widmen, ohne je die Malerei ganz aufzugeben. Nach seiner Rückkehr öffnete ihm 1747 sein Charon in Paris die Thore der königl. Akademie, aber schon 1748 folgte er einem Rufe nach Dresden. In Dresden fertigte er die meisten Zeichnungen zum Galleriewerke, und zwar mit Fleiss und Genauigkeit, selbst die Probeabdrücke retouchirte er nach den Originalen. Dann wurde Hutin Professor an der Akademie und nach Silvestre’s Ab- reise nach Paris erhielt er auch das Direktorat derselben. Zu Dresden malte er für die katholische Kirche ein Altarblatt mit der Kreuzigung und ein Plafondstück in einer Kapelle daselbst. Hu- tin starb in Dresden 1776. C. F. Boetius hat sein Bildniss ge- stochen.
Mehrere von den Werken dieses Künstlers wurden gestochen, und er selbst hat mit geistreicher Nadel einige Blätter geätzt. Man hat von ihm eine Sammlung unter dem Titel: Recueil de différens sujets composés et gravés par C. Hutin, .
- St. Hieronymus in einer Landschaft, sein Buch schreibend, nach Spagnolet, 2 — 3) Zwei hübsche Pastoralen, qu. 4,
- Die Fontaine mit zwei Nymphen.
- Die Fontaine mit Tritonen. Seine Sammlung von Fontainen und Grabmälern beläuft sich auf 14 Blätter, wenn nicht höher. 6 — 12) Die Werke der Barmherzigkeit, mit P. Hutin geätzt,
- Die heil. Familie im Recueil,
- Bacchanale von Kindern mit einem Ziegenbock, qu. 8.
- Landschaft mit Gebäuden im griechischen Styl, qu. 16.
- Allegorie auf die Malerei, Vignette, qu. fol.
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