Hulst, Peter van der, Blumenmaler , geb. zu Dordrecht 1652, wurde
von verschiedenen Meistern unterrichtet, bis er nach Rom sich be-
gab, wo er sich durch das Beispiel des Mario dai Fiori vornehmlich
der Blumenmalerei widmete. Er malte indessen auch Landschaften,
und nebenbei brachte er gerne Eidechsen, Schlangen und Insekten
an. In seinen Darstellungen herrscht die grösste Naturtreue, unge-
wöhnliches Feuer in Farben, bei den schönsten Formen. Sein
Colorit ist anmuthig, und wenn seine Bilder nicht so vollendet
sind, wie jene eines de Heem und Mignon, so entschädigen sie
wieder durch die Sicherheit und das Geistreiche der Ausführung.
In Rom erhielt er den Beinamen Zonebloem, weil er gerne eine
Sonnenblume in seinen Gemälden anbrachte.
Man findet auch ein radirtes Blatt, mit dem Monogramm P. V.
H. f. 1686 versehen, angeblich das Werk unsers Künstlers und ihn
selbst vorstellend; es ist dieses das Bildnis eines Malers vor der
Staffelei, auf welcher ein Gemälde steht, Oval, in einer Einfas-
sung, und in Rembrand’s Manier ausgeführt. H. 7 Z, 7 L., Br.
5 Z, 7 L. I
Peter van der Hulst wurde 50 Jahre alt,
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