Hulst, Jan, Maler, wurde 1766 zu Amsterdam geboren, und nachdem er schon früher einigen Unterricht im Zeichnen erhalten hatte, brachte ihn die Mutter, da auch der Vater bereits tot war, zu P. Barbiers in die Lehre. Auch diesen Meister verlor er nach einem Jahre, und nachdem er einige Zeit ohne Anweisung geblieben, nahm ihn endlich P. Barbiers jun. unter die Zahl seiner Schüler auf. In der Folge erhielt er eine Tapetenfabrik, und nun beschloss er, sich ganz dem Betriebe dieses Geschäftes zu widmen, bis ihn 1792 der Kunstfreund Fouquet bewog, zu den Kunstausstellungen Zeichnungen zu liefern. Die folgende Zeit war für die Kunst im Allgemeinen wenig günstig, aber Hulst hatte das Glück, 1796 ein mässiges Amt zu bekommen, das ihm immerhin einige Stunden zu seiner weiteren Ausbildung in der Kunst übrig liess. Er zeichnete jetzt fleißig nach der Natur , und die Werke dieser Art fanden bei den Liebhabern grossen Beifall, so dass er bereits durch seine Zeichnungen und Gemälde so viel gewann, dass er ausschliesslich sich der Kunst widmen konnte. Man sah
» jetzt bei Gelegenheit der Kunstausstellungen verschiedene Bilder von
seiner Hand, und diese gingen in verschiedenen Besitz über; die beiden Gemälde, welche er für Ludwig Napoleon ausführte, sind jetzt im Museum zu Amsterdam .
Die Landschaften dieses Künstlers sind mit Ruinen, Figuren und Tieren staffiert, und was das Hell-Dunkel anbelangt, so ist in denselben auf meisterhafte Weise Gebrauch davon gemacht. Einige derselben bezaubern das Auge. Die Zeichnungen sind in Aqua- rell, Bister und Tusch.
Mehreres über die Lebensverhältnisse des Künstlers S. v. Eyn- den etc. Geschiedenis III. 120. Der Tod ereilte ihn 1822. Zu
einer Zeit war er dritter Direktor der k. niederländischen Aka-
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_1ITrAAAAMAAJ