Huet, Hans

Huet, Hans, angeblich ein Miniaturmaler, der im 16. Jahrhundert unter Edward VI. gelebt haben muss. In der Sammlung Carl’s war ein Bildnis von jenem Könige, welches dem Huet (Hueet) zugeschrieben wurde.

— Huet, Christoph. — Huet, Nicolaus. 347

et, Christoph, Maler zu Paris , war Boucher’s Schüler, und so ziemlich gleichen Schlages mit dem Meister. Er malte viele un- züchtige Bilder, Arabesken und chinesische Figuren, und mit Vor- stellungen dieser Art zierte er Zimmer und Säle der Grössen, da man sich damals an solch frivolem Zeuge sehr ergötzte. Auch Thierstücke und Landschaften hat man von ihm. Dieser Maler starb 1750. Desmarteaux, Allais, Beauvarlet, Fessard , Patas u. a. haben nach ihm gestochen.

S. auch Joh. Bapt. Huet, wegen der Theilnahme an den radialen Blättern,

et, Johann Baptist, Landschafts- und berühmter Thiermaler, wurde von J. B. Leprince in der Kunst unterrichtet. Er schwang sich nach und nach zu einer bedeutenden Stufe von Vollkommen- heit, und besonders waren es die Thierstücke, welche ihm Ruhm erwarben. Seine Thiere sind ganz charakteristisch dargestellt und naturgetreu colorirt. Die Anzahl seiner Gemälde und Zeichnun- gen ist bedeutend, und sein letztes Werk bilden mehrere Darstel- lungen von Thieren aus der königl. Menagerie. Im Jahre 1811 erhielt ihn der Tod, im 66. Jahre. Er hat auch einige Blätter mit

Tieren etc. geätzt,

Cabinet Paignon Dijonval, Redigé par Benard, p. 330 werden ihm folgende Blätter zugeschrieben, und auch von der Theilnahme eines Ch. Huet wird gemeldet, N

  1. Verschiedene Studien von Thierköpfen, 8 kleine geätzte Blätter.

  2. Interieur d’Guerie,

  3. Interieure d’etable,

  4. Berger et bergere gardant leur troupeaux, 2 Blätter, 1770 ge- fertiget, wie die beiden vorhergehenden.

  5. 16 kleine Blätter mit Darstellungen aus der Fabel, im Umriss äestochen, zum Coloriren.

  6. Verschiedene grösse und kleinere Blätter mit Landschaften, Maien, Pastoralen, Maden, im Umriss. Diese Blätter sind bei Bönard angezeigt.

  7. Der Calvarienberg, nach V. Castelli’s Zeichnung, 1792. qu. fol. Leicht radirt.

  8. Zwei Friese auf einer Platte: Zwei Esel und sechs Kühe in verschiedenen Stellungen, nach P. van Bloemen, gr. qu. fol.

  9. Der Hirte mit der Heerde ruhend, nach Londonio, qu. fol.

  10. Die Bäuerin auf die Kuh gestützt, nach demselben, qu. fol.

  11. Drei Blätter mit Jagden, nach J. B. Oudry, gr. und kl. fol.

Dann haben Bonnet, Desmarteau, Godefroy, Jubier, Leveille, Liger und Marin nach ihm gestochen. Nur vermuten wir, dass man ihm hie und da eine Composition zuschreibt, welche dem Ch. Huet gehört, besonders die freieren Genrestücke.

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