Huber oder Hauber, Adrian

Huber oder Hauber, Adrian, Kupferstecher und Kunsthändler , der um 1540 bis 1585 lebte. Er soll im Geschmacke von Callot und Tempesta gestochen haben, und diese Blätter stellen öffent- liche Feste und Opernszenen dar. Andere sind bloß mit seiner Adresse versehen, wie die Hexen am Sabbath, nach P. Breughel, ; auf Blättern von Sch. a Bolswert u. s. w.

Man hat von diesem Huber auch eine Copie von A. Dürer’s Geburt Christi in Kupfer, mit der Aufschrift: Integerrimo viro D. Laurentis Heymans ad $, Andrean. Ecclesiae. Adrian Huber 1584. Diese originalseitige Copie ist sehr täuschend, und die ersten Abdrücke haben weder Dürer’s Zeichen, noch die Dedication an Heymans. Die Wetterfahne hat in der Nachbildung eine kleine Spitze, die im Original nicht zu sehen ist. H.6 Z. 9 L., Br.4 Z.5L.

Das Messopfer, nach Dürer. A. Huberti excudit Ao. 1585. H. 11 Z., Br. 8 Z.

Vielleicht ist von ihm auch die schöne und seltene Copie von Dürer’s Johannes und Hieronymus, 1626. H. 7 Z. 9 L., Br. Es gab auch einen Kunstverleger Caspar Huber oder Huberti. Seine Adresse steht auf einem Blatte der Verkündigung und auf zweien von Rubens kleineren Landschaften.

Von ihm selbst gestochen erwähnt man eine Pieta , nach H. Carracci.

Die heilige Familie, nach Rafael’s großem Bilde im Pariser Mu- seum: Ego diligentes deligo.

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