Houel, Jean, Zeichner, Maler und Kupferstecher , geb. zu Rouen
1735, gest. zu Paris . Er bildete sich in den Anfangsgründen
der Kunst unter Lemire, und dann suchte er bei Descamps und
Casanova in der Architektur und Malerei sich auszubilden. Man
hat von seiner Hand eine grosse Anzahl von Ansichten und Land-
schaften, meistens nach eigener Zeichnung, und eine Sammlung
von 264 Blättern, unter dem Titel:
Voyage pittoresque en Sicile, à Malte et aux îles de Lipari .
Es sind diese die vorzüglichsten Denkwürdigkeiten jener Ge-
genden, die Houel nach der Natur zeichnete. Leprince war hierin
sein Mitarbeiter. Die Zeichnungen sind in Gouache , Bister und
Tuschmanier ausgeführt, und solcher Blätter hinterliess er viele,
von ihm selbst und von Anderen gestochen. Ferner hat man von
seiner Hand:
- Zwei Bücher mit landschaftlichen Studien, jedes 6 Blätter mit
2 — 7) Sechs Blätter mit chinesischen Figuren.
8 — 10) Der Präsident Meinieres und M. de Bachaumont, 2 Bl.
nach Carmontelle mit la Fosse gestochen.
- Allégorie mit der Schrift: Calumnia stante quiescit, nach dem-
selben.
Le char de St. Rosalie, in Tuschmanier, gr. qu. fol.
Vue de la grotte de Neptune à Tivoli .
14 — 16) Vues de l’entrée de la grotte Jacqueline &. Caumont.
Interieure d’une verrerie, 1808.
Vue de la ville de Messine, gr. qu. fol.
Demarteau, Janinet, Delveaux, P. F. Le Bas jun. u. s. w. ha-
ben nach ihm gestochen.
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