Hoppner, John, Maler zu London , wurde um 1758 geboren und unter Leitung des berühmten J. Reynolds zum Künstler gebildet. Diesen Meister ahmte er genau nach, und daher legte man ihm scherzweise den Namen „Silhouette von Sir J. Reynolds“ bei. Er erwarb sich aber großen Ruf, und mehrere Kupferstecher seiner Zeit beeiferten sich, die beliebtesten seiner Bilder durch den Kupferstich zu vervielfältigen. Zu seinen besten Werken zählt man: Das Brustbild einer Dame mit Hut und Mantel (Cäcilia), gest. v. J. Baldrey; die Prinzessin Marie, gest. v. C. Watson; Yorick’s Elisa, gest. v. J. Kingsbury; Master Lock, ein verliebtes Mädchen und spielende Kinder in einer Landschaft; Piramus und Thisbe, worin Fiorillo einen zarten Sinn für Schönheit der Natur erkennt, v. gest. v. J. Kingsbury; die Gräfin Elisa von Maxborough, gest. v. W. Ward, Die schlafende Nymphe, welche er 1805 zur Ansicht brachte, zog besonders an, da das Gemälde ausser der Üppigkeit der Darstellung auch die meisterhafte Färbung, besonders in der Carnation, unterstützte, und auch das Bildnis der Miss Grimstone, als Psyche mit Pandorens Büchse gemalt, wurde bewundert, und überdies gibt es von ihm viele Garderobestücke des englischen Perückenzwangs. Sein Bildnis des großen Pitt wird als besonders ähnlich gerühmt, und man erklärte es als das beste dieses Mannes, Pitt sass dem Künstler wenige Tage vor seiner Reise nach Bath. Bragg hat es gestochen. Auch Hoppner’s Bildnis des Viscount Nelson zeichnet sich durch Ähnlichkeit aus, und dieses ist von Mayer gestochen. Das lebensgroße Bildnis der Mrs. Hunter galt 1801 als eines der besten Bilder der Ausstellung und die schöne Dame zog viele Blicke auf sich. Andere Bilder sind von J. Young, J. Dean, Marcuard, T. Park, V. Green, E. Knight u. s. w. gestochen.
Ein Schwarzkunstblatt: A Shower, ist mit J. Hoppner inv. et fecit bezeichnet.
Zwei Blätter Studien von Menschen und Pferden, nach L. da Vinci’s Federzeichnungen, sind mit dessen Namen und I. H. bezeichnet, gr. fol., radirt.
Hoppner starb um 1815.
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