Hoogers, Hendrik

Hoogers, Hendrik, Maler und Kupferstecher , wurde 1747 in Nymwegen geboren, und als der Sohn eines Bürgers sollte er ebenfalls ein bürgerliches Geschäft treiben, allein er fand größere Neigung zur Kunst und Wissenschaft, und außer den zeichnenden Kün- sten zogen ihn besonders Musik und Dichtkunst an. Er zeich- nete und malte bei jeder Gelegenheit nach guten Vorbildern, und blieb der Kunst fortan getreu, als er endlich nach dem Tode seiner Eltern die ererbte Handlung übernehmen musste. Durch beständige Übung erkräftigt, konnte er es 1801 sogar wagen, mit der Zeichnung einer holländischen Landschaft um den Ehren- preis der Gesellschaft Felix Meritis zu concurren, und dieser wurde ihm auch zu Theil. Im Jahre 1805 wurde seine Darstellung der Ruine eines ansehnlichen Gebäudes von derselben Gesellschaft gekrönt, und sein Gemälde des Falkenhofes bei Nymwegen wurde von Ernst Thelott gestochen. Schon 1704 wurde er von seinen Mitbürgern zum Rath ernannt, dann zum Bürgermeister , und so- fort wurden ihm die wichtigsten magistratischen Ämter anvertraut. Daneben zeichnete und malte er in jeder Mussestunde, und auch im Kupferstechen versuchte er sich. Er fertigte historische Stücke und Landschaften, und auch Porträts und Familienstücke malte er. Seine Werke verdienen in allen Teilen Lob, und man muss be- denken, dass er fast auf sich allein angewiesen war. Durch eige- nes Studium wurde er, was er war, und nur den Rath einiger Künstler, die sich von Zeit zu Zeit in Nymwegen aufhielten, wie z. B. Coclers, J. B. Scheffer und Anderer, genoss er. Er starb 1814. Sein Bildnis findet sich mehrmals von ihm selbst, so wie von Scheffer und Anderen gemalt und gezeichnet.

Man hat von seiner Hand auch etliche kolorierte Landschaften, nicht unglückliche Versuche. Dann:

Zwei Ansichten der Stadt Nymwegen, und einige andere Blätter der Umgegend finden sich in van Arkstee’s Beschreibung von Nymwegen.

Mehreres über diesen Künstler s. Gesch. der Vaderlandsche Schil- derkunst door R. van Eynden ete. III, 346.

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