Hoogenbergh, Franz

Hoogenbergh, Franz, Zeichner und Kupferstecher , den aber die Engländer zu ihrer Schule rechnen. Sein Geburtsjahr ist unbe-
kannt, er soll aber schon in England gearbeitet haben, und dahin ging er wahrscheinlich seines Übertrittes zur reformirten
Kirche wegen. Um 1570 wurde er von A. Ortelius für das Theatrum orbis terrarum verwendet, aber zu jener Zeit wohnte er in
Cöln. Seine topographischen Charten verdienen alles Lob. Sie sind in Kupfer gestochen, während alle früheren Werke dieser
Art nur in Holz geschnitten wurden. Er erwarb sich auch Verdienste um die Buchdruckerkunst, und man verdankt ihm neue
Figuren. Hoogenbergh starb in Cöln 1590. Auf seinen Charten kopierte er den belgischen Löwen von Michael Stilzinger.

  1. Darstellung der Prophezeiung des 25. Cap. des Evangeliums Matthäi, 1502. gr. qu. fol. Selten.

  2. Ernestus D. G. Archiep. Colon. M.D. LXXXIV, kl. qu. 4.

  3. Derselbe Bischof mit einer gedruckten Erklärung von vier Seiten umgeben. Colon. excuāebat Franciscus Hogenberg, 1585 und 1584. qu. fol. Selten.

  4. Das Bildnis der Königin Maria I. von England, mit der Inschrift: Veritas Temporis – filia, 4. Dieses Bildnis trägt die
    Jahrzahl 1555, doch konnte der Künstler das Blatt auch außer England gefertigt haben, und daher ist es gerade nicht
    ausgemacht, dass mit 1555 die Thätigkeit unsers Künstlers in England beginnt.

5 — 8) Die vier Jahreszeiten: drôleries pour des ouvrages d’orfèvrerie.

  1. Die Charten von Gallien und Belgien in Daxton’s Atlas.

  2. Ein Theil der Ansichten in G. Braun’s Civitates orbis terrarum, Cöln 1572, mit S. Novelane und G. Hoefnagel heraus-
    gegeben.

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