Honegger, Paul

Honegger, Paul, auch Honeck, ein Maler, welchen der Abt von Stams 1617 in Italien mit sich nahm, um ihn in seinem Kloster zu beschäftigen. Er malte da mehrere Bildnisse von Äbten und auch historische Bilder, in denen er aber die Härte nicht ver- mied. Auch die grüne Farbe ist vorherrschend, und diese ist noch frischer als die anderen Farben. Das Beste seiner Bilder in Stams’ ist die heil. Jungfrau, wie sie dem St. Bernhard erscheint. Von Stams begab sich Honnegger nach Innsbruck , und hier starb er 1649. Auch zu Innsbruck sind Bilder von seiner Hand: in der Kreuzkirche die Erscheinung des heil. Pascalis Baylon und in der Klosterkirche zu Wiltau ist Christus vom Kreuze abgenommen, mit vielen Figuren, 1623 gemalt. Im Ferdinandeum daselbst ist V02 seiner Hand Christus an der Säule, Bote von Tirol 1825, SNro, 41.

Engre, Etienne, Bildhauer zu Paris , erlernte seine Kunst bei J. Sarrassin, und dann besuchte er in Rom Bernini's Schule. Nach seiner Rückkehr wurden ihm ehrenvolle Aufträge zu Teil, deren er sich nach der geschmacklosen Weise jener Zeit entledigte. Er fertigte Basreliiefs und Statuen, für die Kirche und das Schloss Versailles. Nach seinem Modelle wurde für die Stadt Dijon die Reiterstatue Ludwig’s XIV. gegossen, aber dieses Werk, das vorzuglichste des Künstlers, ging in der Revolution zu Grunde.

Engre starb 1600 zu Paris als Rector der Akademie, 62 Jahre alt.

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