Hondius oder Höndt, Abraham, Maler und Kupferstecher , wurde 1658 zu Rotterdam geboren, und es ist nicht ausgemacht, ob er zu der Familie eines der vorhergehenden Künstler gehöre; noch weniger ist er Heinrich Hondius Sohn, wie Walpole wis- sen will. Sein Meister ist unbekannt und, ein origineller Mann wie er war, scheint er grösstenteils sein eigener Lehrer gewesen zu sein. Er malte Tiere und Jagdszenen, Landschaften und Fi- guren, alles mit grosser Leichtigkeit, über welcher er öfter die Correctheit der Zeichnung vergass. Die Tiere erscheinen auf sei- nen Gemälden immer in ihrer Eigentümlichkeit, und besonders trefflich stellte er die Hunde dar. Ein Hundemarkt, wo Hunde verschiedener Rassen höchst getreu dargestellt sind, ist auch sein Meisterstück. Dieser Künstler führte ein ärgerliches Leben, und Weyermann und Walpole wissen vieles davon zu erzählen. Im Jahre 1695 ereilte ihn zu London der Tod, Bartsch P, gr. V. 317 beschreibt 9 seltene radirte Blätter von seiner Hand, und ein zehn- tes, das ihm entging, weil es eben so selten als schön ist, stellt einen Wolf vor, der sich gegen zwei Hunde verteidigt. Indes- sen werden alle Blätter dieses Künstlers geschätzt, aber in wenig Sammlungen complet gefunden.
Verschiedene Tiere, 7 Blätter mit Titel, ohne Numern. H. 5 Z. 3—5 L., Br. 6 Z. 2—4 L.
- Der Titel zeigt zwei Jäger: Abraham Hondius inventor fecit, R, P. excu. e V.
- Der Bär und der Leopard.
- Der Löwe und die Schlange.
- Der Spiesshirsch und die Hündin.
- Der Bär.
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