Holzmann, Carl Friedrich, Maler und Kupferstecher , geb. zu Dresden 1740, gest. daselbst 1811. Sein Vater, Rathssteinmetzmei- ster, bestimmte ihn zur Architektur, und nach dessen Tod wollte die Mutter an ihm einen Bildhauer haben, da sie ebenfalls die Tochter eines solchen war. Er lernte nun die Bossierkunst; nach
Hans Holzmann. — Richard Home.
einigen Jahren aber verlegte er sich ganz auf die Malerei, worin er den Unterricht des Hofmalers Dietrich genoss. Seine Gemälde bestehen in mehr als 2000 Bildnissen in Öl und Aquarell, womit er sich Beifall erwarb, und daneben fertigte er auch noch über 130 Blätter. Er erforschte die Kunst, mit Holzstöcken seine radirten Blätter zu überdrucken, nach Art des H. da Carpi und Zanetti. An- dere seiner Blätter sind in der Manier des A. Pond. Die vorzüglich- sten erschienen unter dem Titel: Abdrücke in Helldunkel, nach verschiedener Meister: Zeichnungen. Es sind dieses 53 Blätter, die mit 2 bis 6 Platten gedruckt sind. In der Folge arbeitete er die Platten nach Weise der Aynatinta um, und diese Abdrücke sind feiner und genauer.
Das größte und seltenste seiner Blätter stellt die sächsische Me- nagerie dar, nach einer Zeichnung des Oberstlieutenant Pfund.
1806 stach er ausser jener Sammlung das Bildnis des Churfür- sten von Sachsen , nach L. Cranach.
Im Jahre gab er seinem Lehrer Dietrich zu Ehren 19 Blät- ter nach dessen Zeichnungen nebst Beschreibungen und einigen Anekdoten Dietrich’s heraus, mit dem Titel: Andenken an seinen Freund und Lehrer.
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