Holbein, Eduard, Maler zu Berlin , wo er um 1832 auf der Aka- demie der Künste unter Leitung des Prof. Begas stand. Er malt Historien und Genrestücke, und in seinen Bildern trifft man eine schöne Auswahl der Formen, geistreiche Köpfe und wahre Fär- bung. Seinem Gemälde mit Boas und Ruth räumte man 1830 un- ter den Werken des zweiten Ranges eine der ersten Stellen ein.
Im Jahre 1836 sah man seinen sterbenden Pilger, ein Bild, das allgemeines Interesse in Anspruch nahm. Dieses Gemälde zeichnet sich durch Tiefe und Gediegenheit der Behandlung aus. In Hol- bein’s Bildern ist die kräftige Behandlung der Farben, welche uns in Begas Gemälden so sehr anspricht, unverkennbar.
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