Hoffmann, Johann Wilhelm

Hoffmann, Johann Wilhelm, nach seinem ursprünglichen Familiennamen Hoff zum Ahaus, Maler von Ahaus im Bisthum Münster, wurde 1727 geboren, und durch das Beispiel des Malers Wiesling aus Düsseldorf, der in jener Gegend Mehreres malte, ebenfalls zur Kunst geweckt. Allein erst in seinem 16. Jahre erhielt er regelmäßigen Unterricht in der Zeichenkunst, und nachdem er in Düsseldorf auch im Praktischen der Malerei Kenntnisse erlangt hatte, beschloss er in Rom seine Ausbildung zu verfolgen, und zwar zu einer Zeit, als Direktor Krahe daselbst ein Studium hatte. Im Jahre 1753 betrat er Rom, wo damals Mengs bereits seinen Ruhm gegründet hatte, und daher suchte auch Hoff zum Ahaus, der nun in Italien mit dem kürzeren Namen Hoffmann sich benannte, Zutritt bei Mengs. Dieser Meister nahm ihn gerne auf, und unter dessen Leitung gewann Hoffmann ungemein, besonders in der Zeichenkunst , in welcher Mengs sehr strenge war. Sieben Jahre verweilte Hoffmann bei Mengs, und nachdem er zuletzt auch noch den ersten akademischen Preis erlangt hatte, ging er ins Vaterland zurück, wo er kurpfalzbayerischer Hofmaler und Professor an der Akademie der Künste zu Mannheim wurde.

In dieser Stadt, zu Mainz , Frankfurt, Regensburg u. s. w. malte er viele und schätzbare Bildnisse, auch Familienstücke; den geringeren Teil seiner Werke aber bilden die historischen Stücke,

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