Hoelzel, Hieronymus

Hoelzel, Hieronymus, Formschneider, ist als solcher eine Person mit Hieron. Resch, der auch H. Andreä genannt wird. Einige erklären auf Holzschnitten den kleinen Buchstaben h in altägyptischem Charakter auf diesen Künstler, aber dieser bedeutet einen anonymen Künstler, der auch nach J. Amman und V. Solis gearbeitet hat. Einen Formschneider, Namens Hieronymus, hat es gegeben; ob er H. Hölzel geheißen habe, ist eine andere Frage, die man eben so gut dahin beantworten könnte, dass der Hieronymus Formschneider, wie man auf Holzschnitten lesen kann, den Beinamen Fischer oder Fisch geführt habe, denn der Buchstabe h findet sich auch mit einem Fische, der den Buchstaben im Maule hält. Dieses Blatt stellt, neben andern heiligen Szenen, die Halbfigur der heil. Jungfrau mit dem Kinde, zu den Seiten St. Rochus und St. Sebastian, dar, und es erinnert in der Arbeit durchaus nicht an die Blätter, welche mit „Hieronymus Formschneider“ bezeichnet sind. Dieser und der Anonymus H, mit und ohne Fisch, sind daher zweifelschon zwei verschiedene Künstler. Auch kommen diese Beide nicht mit dem Nürnberger Buchdrucker Hieron. Hoelzl in Berührung. S. auch H. Resch.

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