Hoeger, Johann, Landschaftsmaler , wurde zu Wien 1802 gebo- ren, und von seinem Vater, einem k. k. Beamten, zum öffentli- chen Geschäfte bestimmt. Allein der Sohn fand sich zur Kunst gezogen, und durch den Grafen von Migazzi unterstützt, besuchte
er nach dem vollendeten Studium der Humaniora mit allem Fleiße die k. k. Akademie. In der Ölmalerei ertheilte ihm Direktor ebell Unterricht, und von größtem Nutzen war ihm der Rath seines nachherigen Schwiegervaters, Jakob Gauermann’s und sei- nes Schwagers Friedrich. Besonderen Vortheil zog er aber aus seinen Gebirgsreisen, die er mit Friedrich Gäuermann unternahm, und bei dieser Gelegenheit führte er viele Zeichnungen in Aqua- rell aus. In der letzteren Zeit machte er die Ölmalerei wieder zur Hauptbeschäftigung, und auf der Wiener Kunstausstellung sah man bereits mehrere sehr schöne und geistreiche Bilder von seiner Hand, wie das vortreffliche Gemälde der Capelle bei Berchtesga- den mit den Wallfahrern,
Hoeger, Carl; Lithograph. S. H. Holbein jun.
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