Hoeck, Jan van der, Maler, der um 1600 in Antwerpen geboren wur- de. Rubens unterrichtete ihn in der Kunst, und dann ging er nach Rom, wo die Antike und die Werke der Malerei seine Aufmerk- samkeit fesselten. Von Rom aus ging er an den Hof Kaiser Fer- dinand’s II., wo er diesen selbst und andere Große des Reiches malte, konnte sich aber doch nicht entschließen, dem Vaterlande für immer zu entsagen, obgleich man ihm die annehmbarsten Be- dingungen machte. Er ging wieder nach Antwerpen zurück, wo er 1650 in Ehre und Reichthum starb.
Jan van der Hoeck erwarb sich als Künstler Ruf, und einige setzten ihn sogar dem Rubens an die Seite. Seine Compositionen sind ge- fällig; die Zeichnung ist korrekt und im Colorite besitzt er große Stärke. Überdies verfuhr er mit großer Zartheit. P. de Jode, C. Galle, P. Pontius, F. van Steen, L. Vorstermann, J. van Loo u. a. haben nach ihm gestochen; C. Waumans hat sein Bildniss gestochen.
Man legt ihm auch ein sehr seltenes geätztes Blatt bei, welches den heil. Johannes in halber Figur, in drei Viertel Ansicht nach rechtsgewendet vorstellt. Er stützt sich mit der Rechten auf einen Stein und in der Linken hält er das Kreuz. Das Monogramm soll J. v. Hoecke invenit oder incidit bezeichnen. H. 6Z. 11 L.
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