Hirschvogel, Veit. — Hirschvogel, Augustin.
seiner und seines Sohnes Kunst prangen noch herrliche Proben in ihrer Vaterstadt Nürnberg; nämlich das berühmte Markgrafen- Fenster im Chor der Sebalduskirche, das 1527 vollendet wurde, nach dem Tod des ältern Veit. Die Cartons dazu malte Hans von Kulmbach, und der Gegenstand der malerischen Darstellung sind die Portraitfiguren des Markgrafen Friedrich von Brandenburg mit seiner Gemahlin und seinen Söhnen. Die Stellung jeder einzelnen Figur, die reiche, zum Teil prunkvolle Kleidung, die Harnische und Wappenröcke sind meisterhaft dargestellt und ebenso gut ge- zeichnet, als trefflich in Farben behandelt. Diese sind von einem Schmelze, der in der Folgezeit nicht mehr erreicht wurde, und es ist daher ein grosser Vorzug für Bayern , dass, wie ehedem in Nürnberg , nun in München dieselbe Kunst des Glasmalens in vol- lem Glanze besteht. S. Frank und C. Heideloff.
Der jüngere Veit Hirschvogel starb mit dem Rufe eines be- rühmten Glas- und Emailmalers. Auch im Kupferstechen war er erfahren. Noch ist zu bemerken, dass jener Nicolaus, auf welchen Christ ein Monogramm deutet, mit unserm Veit Hirschvogel wohl eine Person ist. Nirgends kennt man einen Nicolaus Hirschvogel.
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