Hille, Peter

Hille, Peter, Formschneider , wurde anfänglich von Hans Eichhorn in Frankfurt an der Oder beschäftigt, verließ aber 1571 dessen Dienste zu Gunsten Thurneissers, ohne seinen Wohnort in Frankfurt zu verlassen. Er schickte auch von Zeit zu Zeit Stücke von Berlin , man konnte ihm aber nie genug Geld und Arbeit geben. Fehlte ihm ersteres, so versetzte er die Stöcke, und einmal lösten F. Friederich und Eichhorn 86 solcher Formschnitte ein. Im Jahre 1574 soll er gestorben seyn.

Mit der Deptung Qevoon ramms, dessen sich Hille bedient haben soll, hat es nicht volle Richtigkeit, da das angehängte F.
als fecit, zu jener Zeit nicht gebräuchlich gewesen zu seyn scheint,
wenn es nicht vielmehr Francofurti bedeutet. Dem Peter Holzmeier soll es aber ganz mit Unrecht beigelegt werden.

  1. Das Bildnis Thurneisser’s in einer Einfassung: als Titel der Archidoxa;
  2. Dieselbe Einfassung mit einem anderen Bildnis Thurneisser’s, hinter der Erklärung der Archidoxa;
    3–5) Drei Blätter in der bei Eichhorn gedruckten Augsburger Confession in fol.: das churfürstliche große Wappen; Churfürst Joachim II.; Johann Georg, nach F. Friedrich’s Zeichnungen;
  3. Das Bildnis Johann Georg’s als Titel der Formula Concordiae 1581, bei Eichhorn gedruckt, auf der Rückseite das Wappen.
  4. Die Einfassung zum Jateinischen Kräuterbuche.

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