Hieboler, Jakob, der Maler des Todtentanzes, glänzte freizügig und daher gedenkt er seiner nur im Vorbeigehen, dazu noch mit einer beissenden Bemerkung. Dieses schmälerte indessen Hidalgo’s Ruf nicht.
Didinga, Maler zu Hamburg , Amama’s Schüler, der in der letzten Hälfte des vorigen Jahrhunderts Blumen in Aquarell malte. Starb 1793.
Ebel, Johann, Maler von Ottobeuren , wurde 1681 geboren, und von J. Siegelbein in der Kunst unterrichtet. Hierauf kam er nach München zu K. Sing, und zuletzt bildete er sich unter Leitung des berühmten Jesuiten Pozzo in der Architektur- und Freskomalerei aus. Im Jahre 1700 liess er sich zu Prag nieder. Hier übte er bis zu seinem 1755 erfolgten Tod seine Kunst mit Beifall. Fresken von seiner Hand zieren die St. Clemenskirche in Prag , die Stiftskirche in Doxan etc. In der letzten Kirche sind außer den Fresken auch die Ölbilder aus dem Leben des heiligen Norbert von seiner Hand. Birkhart, Stenz, G. Lichtensteger und H. Sperling haben nach ihm gestochen.
Nebenkapelle in der Magnuskirche zu Cuxhaven . Dieser Todtentanz ist in seinen Textreimen und auch in den Bildern nach ci-
In der Froelich’schen Ausgaben des Baseler Todtentanzes (1588, 1715, 1706.) gefertiget.
Füssly und Lipowsky kennen keinen J. Hieboler und auch dieser Todtentanz war lange ganz unbekannt. Die Entstehung ist wohl in die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts zu setzen.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_1ITrAAAAMAAJ