Heusch, Wilhelm de

Heusch, Wilhelm de, auch Heusche, doch irrig Hees, Heus oder Hus, Maler und Kupferstecher , der 1638 zu Utrecht geboren wurde, Sein Meister war J. Both, dessen Manier er nachahmte. Doch suchte er in Italien sich weiter auszubilden, und auch hier fanden seine Bilder großen Beifall. Er blieb lange in Rom , wo man seine Bilder teuer bezahlte, zuletzt aber ging er doch wieder ins Vaterland zurück und starb zu Utrecht in hohem Alter.

Bartsch (P. gr. I, 323) beschreibt von seiner Hand auch 10 Blätter mit Landschaften, in denen sich ebenfalls der Nachahmer des J. Both offenbarte, so dass man sie jenem Meister selbst zuschreiben könnte, falls sie nicht geringer wären, als die Blätter Both’s.

1 — 4) Vier Blätter Landschaften: 1) Die steinerne Brücke, 2) der Mauleseltreiber, 3) der grosse Ziegenhirt (das Hauptblatt), 4) der kleine Ziegenhirt. H. 9 Z. 3 — 5 L., Br. 8 Z. 5

5 — 8) Vier Blätter Landschaften in die Breite: 1) die zwei Och- sen, 2) der Zeichner, 3) der Wanderer und der Hirt, 4) der Eseltreiber, H. 6 Z. 7 — 9 L., Br. 8 Z. 4 — 5 L.

  1. Pan und Syrinx in einer Landschaft, H. 4 Z. 8 L., Br. 5 Z. 10 L. Sehr schön in guten Abdrücken,

  2. Die alte Hirtin mit dem Spinnrocken in einer baumreichen Landschaft, H. 5 Z. 1 L., Br. 6 Z. 1 L. Trefflich in guten Abdrücken,

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