Heuleloff, Leopold, Kupferstecher , Schüler des Gotthardt von Müller, und Zögling der Milisar-Akademie zu Stuttgart , bis er als Pensionair des Herzogs Carl nach Paris kam, wo er an Bervic einen zweiten Lehrer fand. Damals wurden von meh- reren Künstlern Portraits Ludwig’s XVI. gemalt und gesto- chen, und so bekam auch Heideloff durch Bervic den Auftrag, eine kleine Platte mit dem Portrait dieses Königs zu stechen;
allein bei der kurz darauf ausgebrochenen Revolution, bei der wahnsinnigen Zerstörung des Königsthums, musste Heideloff, um sein Leben zu retten, diese Platte zernichten und eilige Flucht ergreifen. Mit Lebensgefahr gelang es einem seiner Freunde, ihm nach England hinüber zu helfen, woselbst er sich nachher 30 Jahre aufhielt, und viel zum Aufblühen der berühmten Ackermann’schen Kunsthandlung beitrug. Er gab in London mehreres heraus, na- mentlich seine Gallerie of Fashion vom Jahre 1703–1805.
Unter seine vielen hohen Bekanntschaften gehört auch die des Königs Wilhelm der Niederlande, welcher Heideloff bei der Re- stauration im Jahre 1815 als Direktor der Gemälde-Gallerie im Haag anstellte, wo er gegenwärtig noch lebt.
Les baigneuses.
Acis und Galathea, nach Crozier.
Vue des environs du Mont Canigout.
Le Matin, nach Harper.
Le Soir, nach demselben.
Coup de Vent, nach demselben.
Vue de Tivoli, nach demselben.
Ein Blatt mit Ruinen, nach Robert,
Die Ansicht bei Köngen, nach Kniesel,
The funeral ceremony of Lord Nelson in St. Paul’s Cathedral.
Die heilige Jungfrau mit dem Kinde, wie es Johannes um- armt, rechts Joseph mit dem Stabe, angeblich nach Rafael, H. 5 Z.7L., Br.4Z.5L. © Mehrere Blätter nach Zeichnungen seines Bruders Victor.
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