Hesse, Johann Baptist Alexander

Hesse, Johann Baptist Alexander, Historien- und Genrema- ler, und Sohn des Obigen, wurde 1800 zu Paris geboren und von seinem Vater in den Anfangsgründen der Kunst unterrichtet, bis er in die Schule des Baron Gros übertrat. Er machte hier bedeu- tende Fortschritte, und obwohl noch jung, gehört er doch schon zu den vorzüglichsten französischen Malern. Er malt Historien und Genrestücke, auch Bildnisse, lauter Bilder, die mit grossem Beifalle aufgenommen werden. Im Jahre 1836 malte er eine Epi- sode aus dem Leben des L. da Vinci, wie dieser bei einem Vogel- händler Vögel kauft, um sie ihrer Freiheit zu überlassen. Dieses Bild hat Lob und Tadel in Fülle erhalten, da es wohl die Hand- lung eines gefühlvollen Menschen, aber keineswegs der Gegen- stand einer grösseren Darstellung ist. Es ist indessen von ange- nehmer Wirkung. Früher malte er den Tod des Titian während der Pest zu Venedig , und dieses war eines der besten Stücke des Salons von 1833, das erste, mit welchem der Künstler schon rühmlichst hervortrat. Hesse hat glanzende Eigenschaften, und als Colorist verdient er eine bedeutende Stelle.

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