Herp, Gerard van, Maler, dessen Lebensverhältnisse unbekannt sind, obgleich er ein vorzüglicher Künstler ist. Man hält ihn für Rubens Schüler, und dass er ebenfalls ein bedeutender Maler sein muss, beweist der Umstand, dass aus der Sammlung des H. Wier- mann zu Amsterdam ein Gemälde von Van Herp — den wir mit dem unserigen für eine Person halten — um 2040 fl. gekauft wurde. Es wird dieses wohl auch jener von Harp des Houbracken sein, und beide Burtin’s Gerard van Herp, der Schüler Rubens, von welchem Burtin ein Gemälde 4000 Liv. wert hielt. Im Cabinet Paignon heißt es, dass G. van Herp 1630 geboren und gestorben sei.
Van Herp malte mythologische Darstellungen und Historien, die mit einem Monogramme versehen sind. Im k. Museum zu Berlin ist ein mit diesem Namen bezeichnetes Bild, welches einen Satyr vorstellt, welcher sich beim Mahle der Bauernfamilie wundert, dass die Menschen sich durch den Athem das Essen kalt machen, während sie sich vorher durch den Athem die Hände erwärmt ha- ben. Am Heerde rührt die Köchin den Kessel um, und daran spie- gelt sich die Katze;
Einige seiner Bilder wurden gestochen: von Basan ein Benedicite Hollandais; von J. Louis le chaircuitier; von Greenwood: eine heilige Familie; von G. Walker V’Entretien flamand etc.
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