Heroenzeit, und einige glaubten, dass er hierin sich noch glückli-
cher bewege, als in seinen Scenen des Mittelalters. Zu dieser
Annahme gestimmte das großartige Gemälde, welches den vom
Blitze getroffenen Ajax darstellt. Kein anderes solches Bild stellt
Paris vor, wie er dem Hektor seine Weichlichkeit vorwirft; dieses
Gemälde fand man aber nicht so durchgehend gelungen.
Hayez erwarb sich auch als Portraitmaler Ruf, da er seinen
Bildnissen Charakter und Leben zu verleihen weiß. Man bewun-
dert an ihnen die Wärme des Colorites, die Frische der Tinten,
die glücklichen Reflexe, die Schatten, in denen das Blut nicht
aufhört zu circuliren, und die Haare scheint jeder Luftzug zu be-
rühren. Einige dieser Bildnisse hält man den besten älteren Mei-
stern würdig, und Köpfe dieser Art gereichen jedem Museum
zur Zierde. Indessen sind nicht alle seine Porträts gleich gut, was
auch mit den Historien der Fall ist. Hayez offenbaret grosse
Schönheiten, aber er kann nicht jeden Mangel beseitigen. Des-
senungeachtet ist er ein genialer, höchst talentvoller Künstler .
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