Heraclides, Maler aus Macedonien, der gegen das Ende der makedonischen Herrschaft lebte. Nach der Gefangennehmung des Königs (168 vor Christi-Geburt) ging er nach Athen , wo damals Metrodorus lebte. Er malte anfänglich Schiffe, initio pinxit naves, sagt Plinius, aber dieses ist wohl nicht so zu verstehen; dass er Schiffe zur See abbildete, sondern dass er die Schiffe bemalte. Die Alten brachten an denselben reichen malerischen Schmuck an, und, der Dauerhaftigkeit wegen, sicher in Encaustik. Am Vordertheile des Schiffes war die Schutzgottheit oder eine historische Person entweder von der Hand des Bildhauers gefertigt, und dann gemalt, oder diese war ein reines Gemälde. Die Griechen nannten dieses διὰνθρωπον, ἰδίανθρωπον, ἰδίανθρωπον, und die Römer tutel (navium); das Schiff wurde darnach genannt.
In späterer Zeit scheint der Künstler sich mit etwas Anderem beschäftigt zu haben, wie Protogenes, Plinius sagt aber nicht, womit. Über die bemalten Schiffe S. Peintures antiques inedites etc., par Raoul-Rochette, Paris 1836. p. 224 ff.
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