Her-Porter, Robert, Schlachtenmaler zu London , einer der tüch- tigsten Künstler , die zu Anfang unsers Jahrhunderts das gaffende Publikum durch sogenannte panoramische Schlachtgemälde unter- hielten; man staunte über das Gemetzel und Blutvergiessen. Ker- Porter trat als Nebenbuhler des R. Barker auf, und stellte 1801 eine täuschende Ansicht von Seringapatnam in einem Halbcirkel auf. Im folgenden Jahre erwarb ihm die Belagerung von St. Jean d’Acre nicht geringeren Beifall. Dieses Panorama erschien in einem Cir- kelbogen, der gegen 50 Fuss im Umfange hatte und über 30 Fuss hoch war. Im Jahre 1805 sah man die geschlagene Schlacht von Azincourt, wo Heinrich V. von England über die Franzosen siegte.
Die Leinwand hatte 2807 Quadratfuß. Ein früheres Bild stellte die Schlacht von Alexandria dar, und ein anderes die Schlacht bei Lodi. Drei grosse, geschmacklose Schlachtstücke sind dem Auslande durch Kupferstiche bekannt geworden. Sie stellen den Zug Suwarow's in der Schweiz vor: dessen brennendes Zelt, den Zug über die Teu- felsbrücke, den Zug des Fürsten Bagration mit dem Luzerner See im Grunde. Vendramini führte diese Blätter in Mezzotinto aus, und Ker-Porter brachte sie selbst dem Kaiser von Russland , der sie gnädig aufnahm. Für sein bestes Werk erklärt Fiorillo die Familie des Tippo-Saib, welche der Künstler 1801 malte.
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