Henschel, Gebrüder, Kupferstecher und Zeichner in Berlin , die sich durch mehrere schätzbare Blätter bekannt gemacht haben, namentlich durch Iffland’s mimische Darstellungen für Schauspieler und Zeichner. Die Zeichnungen wurden im Augenblick der Vorstellung selbst, im Laufe der Jahre 1808–13, mit geübtem Auge entworfen, und 1819 belief sich die Sammlung auf 20 Hefte.
Die Gebrüder Henschel hoben auch aus Göthe’s Leben die Hauptmomente aus und stellten sie drastisch dar. Das erste Heft erschien 1810 mit 8 Blättern, in der von diesen Künstlern vervollkommneten Manier im lithographischen Farbendrucke. Das Werk hat den Titel: Scenen aus Göthe’s Leben.
Der Besuch des Königs am Krankenlager Blücher’s, als Pendant zu Chodowiecky’s Darstellung: Ziethen sitzend vor seinem Könige. Dieses Blatt ist in grossem Formate; es erschien aber gleichzeitig
Henschke. — Hensel, Wilhelm. 411
eine verkleinerte Nachbildung. Göthe spricht sich in seinen Werken über Kunst und Alterthum IV. S. 51 sehr beifällig über dieses Blatt aus.
Eine Folge von Darstellungen der vorzüglichsten in Berlin aufgeführten Ballets,
Begebenheiten aus dem heiligen Krieg, in Heften, jedes zu 6
Blättern,
Die Gebrüder Henschel waren erfindsam und glücklich im Felde
der Satyre und Carikatur, ebenso glücklich im Treffen der
Ähnlichkeit im Portraite. Auch in der Anordnung von ganzen
Gruppen leisteten sie höchst Lobenswerthes.
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