Henry, Susanna, Malerin , die Tochter des berühmten Chodowiecky, und Gemahlin des Predigers Henry in Brandenburg , machte sich in Berlin durch verschiedene Bilder bekannt, die auf der Kunstausstellung zu sehen waren. Im Jahre 1700 gefiel das Ge- mälde mit dem trauernden Mädchen besonders, und 1800 sah man jene Folge von 8 Gemälden, welche in Hogarth's Weise die gute und schlechte Erziehung der Töchter darstellten. Diese Folge fand ebenfalls Beifall und sofort mehrere andere Bilder, die sie nach und nach zu den Ausstellungen brachte. Es sind dies: Bildnisse in Öl und Pastell, Familienstücke, Kopien nach guten Meistern, wie das Bild der Magdalena nach Battoni; Amor nach Mengs; die heilige Familie nach Del Sarto; Bildnisse der königlichen Fa- milie; die Folgen der glücklichen und unglücklichen Ehe, als Fortsetzung der Mädchen-Erziehung 1802; ein Cyclus von Bildern: die Verschiedenheit der Lebensweise des verheirateten und un- verheirateten Mannes vorstellend, 1810; Scenen aus Oberon; eine Folge von 12 Gemälden, welche eine kontrastierende Parallele der Lebensweise am Sonntag zu Anfang des 18. und 19. Jahrhunderts vorstellten, gestochen von Henne.
Henry wurde 1812 Mitglied der Akademie und 1818 war sie noch thätig.
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