Helmont, oder Hellmont, Hellemont, Mathäus van, Maler von Brüssel und D. Teniers des jüngeren Schüler, ein Künstler, der um die Mitte des 17. Jahrhunderts lebte. Er malte Alchimisten in ihren Laboratorien, Krambuden, italienische Märkte, Charlatane etc. Einige seiner Bilder sind mit M V H 1646 be- zeichnet, auf anderen schrieb er sich Hellemont oder Helmont. Seine Werke sind im Geschmacke D. Teniers ausgeführt, warm und durchsichtig von Farbe. Dabei sind sie mit breitem Pinsel gemalt, und die Figuren gut gezeichnet und ausdrucksvoll die Aöpfe.
In dessen Besitze daselbst findet man viele von seiner Hand, doch dürften kaum mehr alle diejenigen vorhanden sein, die Descamps ver- zeichnet. Man lobt seine Zeichnung, die gelungene Composition, die natürliche Färbung, die gediegene Manier, und so muss er
zu den guten Künstlern jener Zeit gezählt werden, wenn er seien Figuren auch geistige Bedeutung nicht zu verleihen wusste. Van Helmont verließ nie sein Vaterland, da er schwächlich von Ge- sundheit war, Basan lässt ihn schon im 43. Jahre sterben.
Man hat von seiner Hand auch einige geätzte Blätter.
‚Helmsauer, Carl August, Zeichner und Kupferstecher , der 1780 zu
Heidelberg geboren wurde. Er widmete sich dem Forstwesen, und
— um 1830 war er zu Eichstädt bei der Forstverwaltung bedienstet. Gegenwärtig ist er in München angestellt.
Seine geätzten Blätter tragen entweder ein Monogramm oder den Namen des Künstlers. Auch in der Lithographie hat sich dieser Künstler versucht. Nach Golzius zeichnete er Venus und
‚Amor auf Stein, und etliche Bildnisse.
- Eine Gruppe von drei Bäumen in einer öden Landschaft, ra- dirt. H. (?Z. 9 L., Br. 8 Z. 1 L. |
- Adam und Eva finden zur Nachtszeit den erschlagenen Abel,
radirt. H. 8 Z., Br. 6 Z. 9 L. | 3) Gegend aus dem Buchenwald bei Bamberg, im Grunde die Stadt, radirt. H. 7 Z. 11 L., Br. 6 Z. 9 L.
Von diesem Helmsauer hat man auch ein Panorama des Rheins von Cöln nach Mainz, Frankfurt 1830.
Ferner:
Die Porträts für das von Holzschuher u. a. herausgegebene Denkmal der bayerischen Ständeversammlung von 1831, 3 Bänd- chen mit kleinen Brustbildern der Deputirten.
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