Helmbrecker, oder Hembrecker, Theodor, Maler von Harlem und der Schüler des P. Grebber, den er aber bald durch den Tod verlor. Jetzt war er an die Natur und an eigenes Studium ge- wiesen, das er nach dem Tode seines Vaters, eines Organisten, in Italien fortsetzte. In Venedig arbeitete er für den Rathsherrn Loredano und in Rom beschäftigten ihn besonders die Jesuiten . In alla Pace sind von ihm einige Heiligen Bilder, aber die Darstel- lungen dieser Art bilden den geringeren Theil seiner Werke, in- dem Hembrecker am liebsten Bambocciaden, Scenen aus dem ge- meinen Volke, malte. Diese Bilder gefielen, und auch seine Land- schaften fanden Beifall. Er hielt sich viele Jahre in Italien auf, und dennoch konnte er seinen niederländischen Styl nicht ganz verläugnen, wie dieses die Werke beweisen, welche man in Flo- renz, zu Neapel , Venedig und anderwärts von seiner Hand findet.
Gegen das Ende seines Lebens kehrte er in die Heimath zurück, doch zog er den Aufenthalt in Rom bald wieder vor, und hier starb der Künstler 1604 im 70. Jahre, während einige schon als das Ziel seines Lebens setzen.
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