Heince, oder Heinze

Heince, oder Heinze, Zacharias, Maler und Kupferstecher zu Paris , geboren 1611, gestorben 1660. Die Lebensverhältnisse die- ses Künstlers sind unbekannt, doch wissen wir, dass er Historien gemalt habe. In den Jahren 1654 und 1665 malte er für Notre-Dame zwei sogenannte Maigemälde, doch ist von anderen Malereien nichts Zuverlässiges bekannt. Es bleibt nur noch von seinen Sti- chen zu reden übrig.

Er stach mit Bignon Vouet’s Bildnisse der Gallerie im Palais royal, die 1764 zerstört wurde. Es sind dieses Porträts berühm- ter Männer Frankreichs in ganzer Figur, 25 Blätter. Ferner:

  1. Eine Gruppe von fünf Kindern mit Trauben, von Bartsch ir- rig dem Heuy oder de Havy zugeeignet, da sich, wie Brul- liot behauptet, der Name des Künstlers auf dem Blatte be- finde. Es ist nach Primaticcio gefertigt.

  2. Die schmerzhafte Mutter mit dem toten Heiland auf dem Schoß. Das Monogramm mit dem fast unleserlichen Namen steht auf einem Steine, und in der Mitte liest man: Bologne invenit. H. 6 Z. 5 L., Br. 4 Z. 3 L.

  3. Ein Mann im Costüme der Zeit des Künstlers mit einem Kist- chen mit Waaren, auf dem Kopfe einen Federhut: Bologne

Inv. Z. Heince f. ganz leicht eingerissen. H. 3 Z. 5 L., Br. 2 Z. | !

Vorsicht

Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.

Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.

Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_1ITrAAAAMAAJ