Heilmann, Emil, Maler und Hofschauspieler in München , wurde 1802 zu Kloster Rott geboren. Obwohl von Jugend auf mit gros- ser Vorliebe der Kunst ergeben, konnte er doch erst in den rei- feren Jünglingsjahren sich derselben widmen. Er zeichnete mit Eifer landschaftliche Darstellungen, wobei ihm besonders der freundschaftliche Rath des Gallerie-Inspektors J. Dorner erschien, und so konnte er bei unermüdetem Eifer 1820 auch in der Reihe der Maler, mit einem Bilde auf dem Kunstvereine in München erscheinen. Von nun an sah man nach und nach meh- rere Bilder, Erzeugnisse der Mussestunden, welche ihm sein Be- ruf als Hofschauspieler gestattete. Einige wurden sehr gut be- urtheilt, denn sie sind schön geordnet, einfach, ohne Koketterie; nur war die Behandlung der Farbe etwas schwer und undurch- sichtig. Der Künstler fühlte sich jetzt glücklich, da ihm auch eine treue Gattin zu Theil wurde; doch der Tod, der ihm schon 1829 einen Bruder geraubt hatte, entriss ihm 1832 auch die Gattin und bald darauf die Tochter. Sein Trost blieb jetzt die Kunst , die er mit redlichem Fleisse übte, bis auch er am 29. Juli 1836 in München das Opfer einer Lungenkrankheit ward.
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