Hegi, Franz, Zeichner und Kupferstecher , der Sohn des Obigen, wurde 1774 in Zürich geboren und im Waisenhause erzogen, da sein Vater früh starb. M. Pfenninger erkannte das Talent des Knaben, und daher nahm er sich desselben an und ertheilte ihm Unterricht. Seine Neigung ging auf das historische Fach, die Umstände nöthigten ihn aber beim landschaftlichen zu verbleiben, durch Coloriren Unterhalt zu suchen und in Aquatinta-Manier zu arbeiten. Um 1796 ging Hegi nach Basel , wo er für Birrmann vieles arbeitete, theils nach Gemälden, theils nach eigenen Zeichnungen. Zu Anfang unsers Jahrhunderts kehrte der Künstler wieder nach Zürich zurück, und hier arbeitete er fortwährend mit grossem Beifall. Im Jahre 1822 reiste er nach Paris , um für das „Voyage pittoresque en Sicile“, das Osterwald herausgab, eine Reihe von Blättern in Aquatinta zu verfertigen. Hegi gehört zu den trefflichen Künstlern seines Faches. Er ist erfinderisch und genial, ein genauer Kenner des Costums, besonders auch jenes des Mittelalters. Seine radirten Blätter sind zierlich, geistreich, malerisch, und in der Aquatinta mögen ihn wenige übertreffen. Viele seiner Prospekte sind auf Coloriren berechnet, andere seiner Blätter sind reine architektonische Darstellungen.
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