Heemskerk malte in dieser, seiner neuen Weise unendlich Vieles; Geld

Heemskerk malte in dieser, seiner neuen Weise unendlich Vieles; Geld, Ehre und Schüler strömten von allen Seiten ihm zu, und machten ihn taub gegen jeden Tadel von aussen. Heemskerk begnügte sich übrigens nicht, nur in seinen Gemälden die Abirrung von der rechten Bahn immer weiter zu verbreiten; er zeichnete auch viel, und viele hundert Blätter wurden nach seinen Zeichnungen von andern Meistern, besonders von Coornhardt, radirt, gestochen, und in Holz geschnitten. Diese sind zum Theil bis auf unsere Zeit gekommen, und ganz im Geschmack seiner späteren Gemälde. Von allen Seiten strömten Heemskerken Bestellungen bedeutender Arbeiten für Kirchen, Paläste und Sammlungen von Kunstfreunden zu; grosse Summen waren sein Lohn. Er machte ganz ungewöhnliche Kunststücke und Verzierungen auf diesen Arbeiten an; so malte er z. B. den polierten Marmorboden, einer Verkündigung für den Altar einer Kirche in Harlem so aus, dass der daraufstehende Engel Gabriel sich in diesem abspiegelte, als stünde er auf klarem Eise. Ein reicher Kunstfreund zählte

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