Händen, hat die Jahrzahl 1527. Verdorben ist das Bildnis Heinrich VIII., auch scheint es für Holbein zu schwach,
In Hamptoncourt sind auch zwei Gegenstücke, eines den Erasmus von Rotterdam , das andere den Buchdrucker Frobenius
vorstellt, halb lebensgross, und für Holbein ausgegeben, was Dr. Waagen nicht zugeben will, weil er in ihnen Holbein’s Gediegenheit und Feinheit des Tons vermisst. Auch rühren die Hintergründe von Steenwyck her, dessen Name mit der Jahrzahl 1629 sich auf dem Bilde mit dem Erasmus befindet. Das andere trägt Holbein’s Namen. Waagen erklärt beide Bilder als vortreffliche alte Kopien. Auch hält er das daselbst befindliche, trefflich gemalte Bildnis des Reckemar doch für Holbein zu leer in der Form,
zu schwer in der Farbe.
Noch weniger Anspruch auf diesen grossen Namen haben nach Waagen in dieser Sammlung die Bildnisse von Franz I., Anna
Boleyn, Lady Vaux, Margaretha von Schottland, Gräfin von Lennox.
Zwei andere grosse, in Hamptoncourt Holbein genannte Bilder, deren eines die Abfahrt König Heinrich’s VIII., das zweite jene
berühmte Zusammenkunft mit Franz I. auf dem Champ d’or bei Calais vorstellt, sind zwar historisch sehr interessant, aber für
Holbein in vielen Teilen zu roh.
In der Sammlung Karl’s I. war das Gemälde der Kinder des Herzogs von Brandon, rund, zwei Zoll im Durchmesser haltend; Sir
Thomas Morus, rund, Diam. 4 Zoll; die Königin Elisabeth, als
junge Prinzessin in rothem Kleide, jetzt zu Hamptoncourt als
Cranach, früher als Holbein’s Werk erklärt, nach Waagen von
einem unbekannten Meister; König Heinrich VIII. mit der Köni-
gin, rechts Prinz Eduard sitzend, zu den Seiten stehen die Prin-
zessinnen Maria und Elisabeth. An der Thüre ist der Narr mit
einem Eselskopf, an der anderen Seite eine Dienerin. Dieses Bild
ist im Verzeichnisse der Malereien Carl’s ohne Namen aufgeführt,
Dr. Waagen aber glaubt, es könnte ein Hauptbild Holbein’s ge-
wesen sein. In der Sammlung Carl’s I. waren durch die erwähn-
ten Bildnisse des Erasmus und Frobenius, König Heinrich VIII.
in einem Rund, 13 Z. Diam.; derselbe in einem Rund von 2 Zoll
Durchmesser; ein Gentleman in schwarzer Mütze, 1 F. 3 Z. hoch,
1 F. breit; ein Gentleman aus Cornwallis mit spitzem Bart und
Händen, im Grunde Landschaft, H. 1 F. 6 1/2 Z., Br. 1 F.; ein
Kaufmann in schwarzer Mütze und Kleidung, im Begriß einen
Brief mit dem Messer zu öffnen, 2 F. hoch, 1 F. 7 Z. breit. Im
Jahre 1758 soll dieses Bild Dr. Mead besessen haben.
In der Sammlung Jakob’s II. war ein Bild, das im alten Ver-
zeichnisse als Darstellung von Maria, Christus und anderen Per-
sonen erwähnt wird, nach Waagen’s Vermuthung das Gemälde mit
Christus als Gärtner und der Magdalena, dessen Passavant in der
- Kunstreise durch England als in Kensington befindlich erwähnt.
In der in England verkauften Gallerie Orleans war das Bildnis
von Gysset und noch ein anderes Bildnis.
Bei Fiorillo sind noch mehrere Werke dieses Meisters in
England verzeichnet. Viele besass A. de Loo und Graf Arundel,
doch waren sie, nach der Bemerkung des Dr. Waagen zu urthei-
len, wohl nicht alle echt. Graf Arundel hatte neben einer bedeu-
tenden Anzahl von Holbein’schen Gemälden auch ein kleines Buch
mit 22 Blättern mit der Leidensgeschichte des Heilandes. Der
Kunstliebhaber A. de Loo kaufte die Malereien Holbein’s um je-
den Preis. Er hatte die Bildnisse des Astronomen Nicolaus Kratzer,
von Th. Cromwell, nachher Besitztum der Orleans’schen Samm-
lung; des Erasmus, des Erzbischofs von Canterbury, und ein be-
rühmtes Bild in Wasserfarben, das die Familie des Grosskanzlers
Thomas Morus vorstellt. Von diesem Gemälde sollen vier Copien
in England gewesen sein.
Verbrannt sind die Bilder, welche den Triumph des Reichthums
und den Stand der Armuth vorstellen. Zucchero hat sie 1574 in
London copirt, und dessen Zeichnungen davon wurden von Me-
chel in Empfer gestochen. Letzterer soll aber den Charakter der
Originale nicht getreu wieder gegeben haben. Ein Raub der Flam-
men wurde auch das von Sandrart belobte Bildnis einer Dame
in schwarzen und weissen Sammt bekleidet, ehedem im Cabinete
des Lord Pembroke bewundert, und Heinrich VIII. auf dem
Throne, wie er den Wundärzten ihre Privilegien erteilt. Dieses
Gemälde, welches sich in der Halle der Wundärzte befand, hat
ebenfalls Zucchero copirt.
Ein grosses Bild Holbein’s, das zu Bridewell aufgestellt wurde,
schildert den König Eduard VI., wie er dem Lord Mayor eine
Urkunde überreicht, und zwei andere Gemälde mit allegorischen
Figuren, in den Steal yards soll ebenfalls Holbein gemalt haben.
Heinrich VIII. war des Künstlers besonderer Gönner, und die-
sen Fürsten hat er gewiss öfter gemalt, doch sind nicht alle Bild-
nisse dieses wankelmütigen Königs, die sich finden, von seiner
Hand; Ob Holbein auch jenen Lord, den er die Treppe hinun-
tergeworfen, weil er ungestüm in sein Zimmer eindrangen wollte,
Holbein, Hans. *
gemalt habe, verschweigt die Geschichte; den Grafen Pembroke
malte er wenigstens zweimal und zwar meisterhaft. Das eine dieser
Bilder kam nach Windsor, das andere nach Norfolk House.
Wass Holbein viele vornehme Personen am Hofe Heinrich’s VII.
und während dessen Regierung gemalt habe, beweiset die Samm-
lung von Handzeichnungen aus dem Cabinet des Königs, die J.
Chamberlaine 1780 in einem Pracht-Kupferstichwerke bekannt
machte. Die Originalzeichnungen kamen nach Holbein’s Tod nach
Frankreich, und Mr. de Liencourt schenkte sie später Karl I. von
England wieder. Dieser gab sie gegen Rafael’s Gemälde des heil.
Georg (jetzt in Paris) dem Grafen Pembroke, und letzterer schenkte
sie dem Grafen Arundell. Bei der Zerstreuung der Arundel’schen
Sammlung wurden sie Eigenthum der englischen Krone und im
Kensington aufbewahrt. Das Werk J. Chamberlaine’s hat den
Titel: Imitation of original drawings by Hans Holbein in the col-
lection of his Majesty etc. London 1792, Imperialfolio. Eine
kleine Brochüre gibt eigens Nachricht über die abgebildeten Per-
sonen, Indessen wurde schon früher nach Holbein’schen Hand-
zeichnungen in Kupfer gestochen, in dem Werke: The heads of
illustrious persons of Great-Britain, engraved by Houbracken
and Vertue etc. London 1743, fol. Hier ist auch das Bildnis
der Anna von Cleve abgebildet, welches Holbein auf Befehl des
Königs fertigte, aber die Copie war schöner als das Original.
Dieses machte den König ungeduldig, und er eilte verkleidet nach
Rochester, um die Braut zu sehen. Allein er fand die Dame bei
weitem nicht so schön, und er verglich sie mit einer flämischen
Stute, deren er sich auch zu entledigen wusste. Auch Th. More,
Th. Cromwell, Katharina und Thomas Howard, Anna von
Boleyn etc. sind hier abgebildet. Als Fortsetzung von Chamber-
laine’s Sammlung erschien 1815 eine andere Sammlung von Bild-
nissen: The Holbein portraits in his Majesty’s Collection, 84 Por-
traite in kleinerem Formate.
Über Holbein’s Verdienst als Maler handeln verschiedene Schrif-
ten von Fiorillo bis zu Ulrich Hegner. Der erstere widmet ihm
in der Geschichte der zeichnenden Künstler in England, so wie
in jener von Deutschland, einen Artikel. U. Hegner hat 1828 sein
Leben beschrieben. Alle Kunstkritiker räumen ihm eine Stelle
unter den ausgezeichnetsten deutschen Künstlern ein. Er hat in
allen Theilen einer naturgetreuen Darstellung höchst Bewunde-
rungswürdiges geleistet. In der Zeichnung hatte er die grösste
Sicherheit, und auch hierin war es ihm nicht weniger um Wahr-
heit zu thun, wie in der Färbung. Diese ist von ungemeiner Klar-
heit, kräftig und harmonisch, von dunklem Schwarz bis zum bren-
nenden Roth. Überall offenbaren sich die reinsten Accorde, in
ihrer Eigenthümlichkeit wiederklingend. Aus seinen Werken
spricht der edelste und reinste Sinn für Wahrheit, für Form
und Farbe. Seine Wahl ist auf Schönheit gerichtet und von fei-
nem Geschmacke geleitet. Durch Dürer und Holbein erlebte die
deutsche Kunst ihre höchste Blüthe. Über seine Behandlungs-
weise haben wir schon oben die Hauptsache erwähnt, bei Gele-
genheit der Aufzählung von Holbein’s Werken in England, nach
Dr. Waagen’s Bestimmung.
Todtentänze.
In einigen älteren Schriften kann man lesen, dass Holbein in
Basel und in England Todtentänze gemalt habe; allein beides ist
unrichtig. In London war bis zum großen Brande an der Klo-
stermauer neben der St. Paulskirche ein Todtentanz, aber dieser
ist nicht von Holbein gemalt, sondern das Capitel von St. Paul.
Holbein „ Hans.
ließ ihn nach jenem des Kirchhofes der unschuldigen Kinder (des innocens) in Paris copiren, und zwar um 1450. So versichert Stowe im Survey of London, edit. 1500. p. 264. Die französischen Reime übersetzte der Mönch John Lydgate ins Englische, und diese englischen Reime wurden mit dem Tanze an die Mauer ge- malt. Von diesem Tanz von St. Paul soll man eine Abbildung haben, nämlich in jenem, der sich vor Tottel’s Ausgabe von Lyd- gate’s Gedichten vom Jahre 1554 befindet. Hollar hat ihn für „St. Paul’s Monasticon“ in Kupfer gestochen. Hollar’s Blätter sind nach Holzschnitten copirt, und diese werden dem Holbein zuge- schrieben, was aber Kenner widersprechen. Warton (Observations on Spencer’s Fair Queen) will jedoch durchaus in Holbein den Maler des Todtentanzes erkennen, auf das Zeugnis des Nicolaus Bourbon, der in seinen Nugae poeticae, Basel 1354, ein Gedicht an den Todtentanz von Holbein machte und mit: De morte picta a Hanso pictore nobili, überschreibt. Allein hier ist nur von Hol- bein’s Triumph des Todes und nicht von dem in England gemal- ten Todtentanz die Rede.
In Basel war ehedem auf dem Prediger Kirchhofe zu St. Johann ein Todtentanz, aber auch dieser hatte den Holbein nicht zum Urheber. Dieser Todtentanz, von welchem nur einige gerettete Bruchstücke existiren, wurde schon zwischen den Jahren 1439 und 1448 gemalt, zum Andenken der 1439 in Basel grassirenden Pest. Den Maler dieses Tanzes kennt man nicht. Ein Johann Glauber oder Klauber, Kluber oder Gluber hat ihn vollendet, und Hans Bock selben 1480 restaurirt. Ein Hans Hugo Klauber legte 1520, oder nach Andern 1568, wieder Hand an das Werk, nach einer Inschrift zu schliessen, die unter dem Bildnisse des Hans Kluber stand. Er hat sich mit seiner Frau selbst dargestellt. Die Familie Kluber scheint also ein besonderes Augenmerk auf diesen Todten- tanz gerichtet zu haben. Ursprünglich war er wohl in Fresco ausgeführt, nach Murr’s Angabe von einem Hans Klauber, welcher also, falls es sich so verhält, was aber widersprochen wird, der Vater des gleichnamigen Vollenders des Werkes sein könnte. In der Folge scheint er mit Oelfarben aufgefrischt worden zu sein,
Gestochen ist dieser Todtentanz 1544 von J. Dennecker und 1621 von Merian. Letztere Copie erlebte mehrere Auflagen. Auch R. und C. Meyern gaben 1650 den Todtentanz ergänzt heraus. Die dritte Auflage ist von 1750. Die Rathsbibliothek in Basel be- wahrt auch eine Copie in Wasserfarben.
Holbein hat also zwar keinen Todtentanz gemalt, und jener Tanz, den Murr (II. 535) für einen Holbein’schen Todtentanz hält, ist eine Verwechselung mit Holbein’s Vorstellung des Bauern- tanzes am Fischmarkt zu Basel; aber in Zeichnungen verdanken wir ihm einen Triumph des Todes. Diese Zeichnungen suchten Einige in der kais. Sammlung zu Petersburg, wohin sie durch den Grafen Galizin gelangt sein sollten, allein sie sind dort nicht zu finden. Sie wurden in Holzschnitt geschnitten, und eben diese Holzschnitte sind noch immer der Gegenstand, indem Einige sie als eigenhändige Werke Holbein’s erklären, Andere dem Hans Lützelburger die Ehre vindiciren wollen. Das eine der Blätter hat das Monogramm H L, das man auf Lützelburger deutet, während andere die Meinung hegen, dass damit Holbein sich selbst bezeichnet habe. Wir glauben nicht, dass man von uns erwarte, die Parteien protokollarisch zu vernehmen, und daher verweisen wir auf H. von Rumohr’s Schrift: Hans Holbein in seinen Ver- hältnissen zum deutschen Formschnittwesen, ein Werk, das Hrn. von
Sotzman im Kunstblatt 1836 Nro. 30 ff. zur Einwendung und Nro. 83 zur weiteren Erwiderung bewog. Mehrere glauben, die alten deutschen Meister hätten sich mit der Technik in Holz nicht abgegeben. Rumohr aber beharrt auf der Meinung, dass jene alten Künstler wie Dürer, Holbein etc. es nicht unter ihrer Würde gefunden haben, selbst in Holz zu schneiden, und dass sie nur bei früheren xylographischen Arbeiten sich auch ehrenvoller Hilfe bedienten. Heller möchte den Hans Lützelburger lieber von aller Teilnahme ausschließen, wogegen Andere streiten. F. von Rumohr glaubt, Holbein sei der Formschneider mehrerer Schnittwerke gewesen, und Hans Frank, der Lützelburger, habe nur das Verständnis in Verfertigungen guter Abklatschungen seiner Stöcke. Sotzmann bestreitet, dass die alten Maler zugleich Formschneider gewesen, und er betrachtet dagegen diejenigen Holzschnitte als Originale, die der Maler selbst auf der Holztafel vorgezeichnet, und die ein verständiger und treuer Formschneider geschnitten hat. Hans Lützelburger geniesst bei H. v. Sotzmann und Dr. Massmann größeres Recht. S. auch H. Luetzelburger.
Die fraglichen Holzschnitte sind in jeder Hinsicht Meisterwerke, immerhin eines Holbein würdig. Und so erfreulich es an und für sich ist, mit Bestimmtheit den Formschneider zu wissen, so ist es in anderer Hinsicht ziemlich gleichgültig, ob ein treffliches Werk der A. oder X. gefertigt. Die Gediegenheit ist dasjenige, was das Werk heiligt, und diese spornt auch an, den Meister zu erforschen.
Der Holbein’sche Todtentanz ist in einer grossen Anzahl von Ausgaben und Copien vorhanden, und kein anderes Werk hat eine so reiche Literatur. Fiorillo hat im vierten Bande seiner Geschichte der zeichnenden Künste in Deutschland den Todtentänzen im Allgemeinen eine eigene Abhandlung gewidmet und auch neuere Schriftsteller widmeten diesem Gegenstande ihre Aufmerksamkeit. Besonders reich ist ein Werk dieser Art, welches Prof. Massmann bearbeitet, und dieser Forscher kennt viel mehr Ausgaben, als der Engländer Douce, dessen Ausgabe des Holbein’schen Todtentanzes wir unten bezeichnen werden. Zu Dijon erschien 1826 von G. Peignot: Recherches hist. et litt. sur les danses des morts, avec fig. Auch in den Wiener Jahrbüchern der Literatur, 58r Band Anzeigeblatt Nro. 1, ist eine Abhandlung über die Todtentänze, so wie dieses überhaupt ein Gegenstand ist, der öfter zur Sprache gekommen. Im Kunstblatte von Dr. Schorn finden sich mehrere Aufsätze über Holbein.
Die vollständigen Ausgaben von Holbein’s Todtentänzen haben 53 Blätter, doch darf man hier kein vollständiges Verzeichnis von Ausgaben des Holbein’schen Todtentanzes suchen, weder von den Originalstöcken noch von den Copien.
Die Editio princeps hat den Titel:
Les simulachres et historices faces de la mort autant de camöt pourtraictes, que artificillement imaginees. A.Lyon soubz l’escu de Coloigne 1538. Sie hat lateinische und französische Verse, und am Schlusse steht: Excudebant Lugduni Melchior et Gaspar Trachsel fratres. gr. 8. Die Holzschnitte dieser Ausgabe sind wunderschön, von ungemeiner Schärfe. So zeigt es das Exemplar der königl. Hof- und Staatsbibliothek zu München.
Imagines Martis etc. Lugduni apud Joannem et Franciscum Frel lonios fratres, 1542. 39 Bl. 8..-.
In den Jahren 1545 und 1540 erschienen zu Venedig bei dem
Franzosen Vaugris oder V. Valgrisius sehr schöne und feine Nachschnitte, bei weitem besser, als die Cölner Nachschnitte des Sylvius Antonius bei Birkmann und Erben. Vaugris besorgte 1546 eine lateinische durch G. Aemilius, und 1545 eine italienische Ausgabe. Die letztere verlegte Fiorillo irrig nach Lyon. Hier erschienen bei Trachsel und Frellon die nach den ersten Platten in Basel gezogenen Abdrücke, \ét)dlear schr zahlreich unter lateinischem und französischem Titel: Imagines mortis etc. Lugd. exc. J. Frellonius 1547, 53 Bl. 8. Immages de la Mort etc. Lyon chez Jehan Frellon 1547. 8. Original, bei Weigel, 15 Thlr. Simmolachri, historie e figure de la Morte etc. In Lyone ap- presso G. Freiloni, 1540. 53 Bl. Original, Weigel, 15 Thlr. Les immages de la Mort, aux quelles sont adjoutces dix sept figures etc. Lyon, Frellon 1562. 8.
Cölner Nachschnitte bei Birkmann und Erben: Ima?nes Mortis. Coloniae apud haeredes Birkmanni 1555, 53 Imagines Mortis etc. 1557. 53 Bl. 8.
Es gibt davon einen Lübecker Nachdruck mit einigen Verände- rungen. Eine deutsche (Augsburger) Ausgabe von demselben Jahre hat eine gereimte Vorrede von C. Scheyt, 53 Bl. Imagines Mortis. Colon., etc. 1566. 53 Bl. 8. Imagines Mortis. Coloniae, 1507. 8.
Todtentanz von 1651. Abraham a Diepenbecke H-B. i. (Hol- bein invenit). Eine andere Ausgabe ist von 1682. Von Die- penbecke sind die Einfassungen und W. Hollar hat sie mit den Copien von Holbein gestochen. De Dodendanz dorch alle Stende und Geschlechte der Minskin etc. samt der, heilsamen Arstedie der Seelen. D. Urbani Regii MDLVIII. Diese Ausgabe rühmt Fiorillo als Non plus ultra der Formschneidekunst, 8. De Doodt vermaskert met des weerelts ydelheyd ofghedaens door Geeraerdt van Wolsschatens. Verciert met de constighe Belden van den vermaerden Schilder Hans Holbein t’Antwer- pen by P. Bellerus 1654. 38. mit Titelkupfer. Diese Holz- schnitte sind Copien nach Holbein von A. Sallaert und nicht Originale, wie alle Biographen, selbst M. Douce, sagen. R. Weigel’s Catalog II. S. 64 Nro. 2133.
The Dance of Death engraved by W. Hollar, 1647. 51 Bl. 4.
The Dance of Death, painted by H. Holbein, and engraved by W. Hollar 1789, in 12., prächtig gedruckt.
The dance of death, painted by H. Holbein and engraved by W. Hollar. — The dance of Macaber etc. made by J. Lydgate. Herausgegeben von W. Douce, London, 1700. n
A hist. dissertation upon the Dance of the ancient emblematical Paintings of the Dance of death, with 60 plates by W. Hol- Jar, after drawings by Holbein — also the Dance of Macaber by Lydgate, as it repres. in 'St. Pauls etc. London 1700, 8.
The Dance of Death, painted by H. Holbein and engraved by W. Hollar. 8. London, 1804. Diese neue Ausgabe hat 60 Bl. mit Titel und Portrait. In diesem Werke findet man eine Abhandlung über die Todtentänze.
The dance of Death of the celebrated Hans Holbein in a Se- ries of fifty two engravings on wood by M. Bewick: with letter-press illustrations (by Douce) 3d. Edition, London 1825.
Holbein, Hans. –
The Dance of Death exhibited in elegant engravings on wood, with a Dissertation on the several representations of that sub- ject but more particularly on those ascribed to Macaber and
ans Holbein, by F. Douce. Die Holzschnitte sind von Bon- ner nach Holbein’s berühmtem Todtentanz und anderen Holz- schnitten. London 1833, gr. 8. .. ;
Ganz vorzüglich sind die Copien von dem königl. Inspektör F. A. G. Frenzel in Dresden, und von dem königl. Prof. J. Schlot- thauer in München. Die ersten sind von Frenzel selbst in Kup- fer nachgebildet, die letzteren liess Schlotthauer durch den ge- schickten Lithographen Karl Haegerl auf Stein zeichnen. In die- sen lithographirten Blättern herrscht die höchste Treue und Rein- heit der Umrisse, und der Charakter der Holzschnitte ist hier mit
aller Bestimmtheit zu finden. Die Zahl der Blätter beläuft sich auf 53, aber nur 33 rühren von Haegerl her; an der Ausführung
der übrigen hinderte ihn der Tod. Die fehlenden Blätter lieferten
zwei ungenannte Künstler, aber im Geiste der übrigen. Das
Gedicht bei Frenzel’s Copie ist von Dr. L. Bechstein, und zu jener
von J. Schlotthauer lieferte Prof. Schubert den Text. Erstere
erschien 1831, letztere im folgenden Jahre. –
An Holbein’s berühmten Triumph des Todes schließen sich die folgenden, meistens sehr seltenen Holzschnitte an. Diese sind theilweise in ganzen Werken vereiniget. ..
- Chatechismus That is to say a short Instruction into Chri- stian Religion or the singular commoditie and profite of children and young people. Set forth by the mooste reverende father in god Thomas Archbishop of Canter- bury Primate of all England and Metropolitane. Cualte- rus Lyne excudebat, 1548. Am Ende: Enprynted at Lon- don in S. James street. by Nicolaus Wyll for Cwalter Lynne dwelling on Somers Caye by Kyllings gafe.:8.
Die Holzschnitte dieses ausserordentlich seltenen Werkes werden zum Theil dem Holbein zugesignet.
Eduard Burton zu Oxford hat dieses Werk 1820 auf’s Neue herausgegeben. ..
- The Pastime of People, or the Chronicles of divers realms, and most especially of the realm of England, –
Zu Cheapside von J. Rastell 1520 gedruckt. ..
Die Holzschnitte dieses Werkes schrieb man dem Holbein zu. T. F. Dibdin gab es 1811 wieder heraus, mit Holzschnit- ten von John Nesbit, gr. 4. Auch dieses Werk ist sehr selten, da nur wenige Exemplare existiren. Bei Weigel 14 Thlr.
- Historiarum veteris instrumenti icones ad vitam expressae. Lugduni sub scuto Coloniensi MDXXXVI. Excu- debant Melchior et Gaspar Trechsel fratres.
Dieses ist die erste, sehr seltene Ausgabe mit 02 Holzschnit- ten, in 4. Bei Weigel 24 Thlr. Die zweite Ausgabe erschien 1551 zu Lüttich, die dritte 1540 in Antwerpen, die vierte 1559 zu Lüttich bei den Brüdern Frellon mit 04 Holzschnitten, die
fünfte 1543 zu Lyon mit spanischem Texte, die sechste 1547
zu Lüttich bei Frellon mit 04 Holzschnitten, die siebente 1549
zu Lyon bei Frellon, mit englischem und französischem Text
und 04 Blättern. Letztere bei Weigel 24 Thlr.
Die einzelnen Abdrücke der Holzschnitte sind nur auf einer
Seite gedruckt und ohne Text.
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