Historien gemalt hatte, ging er 1674 mit Riva nach England , wo
Carl II. seine Werke sehr wohl gefielen. Er malte die Königin,
auch die Geliebte des Königs, und einen natürlichen Sohn dessel-
ben. Nach dem Tode dieses Fürsten arbeitete er für Jakob II., be-
sonders für viele römisch-katholische Capellen, die der König in
verschiedenen Provinzen des Reiches errichten liess. Auch in die
k. Gallerie wurden 12 Stücke von seiner Hand aufgenommen. End-
lich kehrte er wieder ins Vaterland zurück, und auch hier malte
er für Kirchen und Privaten. Im Dome zu Osimo sah Lanzi einen
heil. Benedetto, und auch in Forli hinterließ er Gemälde.
Es gibt auch ein Blatt, welches mit B. G. IN. (Benedetto Gen- nari invenit) bezeichnet ist. Der Stecher setzte nur die Anfangs- buchstaben seines Namens V. C. F. darauf, und daher weiß man nicht, wer darunter zu verstehen. Dieses gut gezeichnete und geist-
reich geätzte Blatt stellt einen König auf dem Throne in einem
Zelte vor, wie er mit den um ihn versammelten Kriegern spricht. Br. 8 Z. 4 L. H.5 Z 6 L. ;
Ein anderes Blatt, welches die Büste eines Alten und eines Wei- bes mit dem Kinde vorstellt, ist mit dem Namen Gennari bezeich- net, doch wissen wir nicht, ob dieser Benedetto Gennari oder Cesare Gennari genannt sei. Das Blatt ist leicht radirt, in S. S. auch Carlo Gennari. ‘ ‘ '
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